CRM Kontaktdatenbank

Also gut – reden wir über CRM. Da erreichen uns immer mehr Fragen und eigentlich… eigentlich war es nicht geplant, da so viel Zeit hinein zu stecken.

CRM steht für Customer Relationship Management – und meint das Verwalten der Kunden ./. Lieferantenbeziehung. Im Prinzip ist es ein Telefonbuch mit ein bisschen mehr. In seiner Urform – und so haben wir es in den 80iger Jahren praktiziert – sind es kleine gelbe Zettel, die man massenweise auf seinem Schreibtisch verteilt.

Herrn Müller, anrufen wg. Termin. Benötigt neues Barcodemuster. Tel 052354/12435

Hr. Siekcedand bittet um Rückruf. Benötigt Angebot für 12 Systeme Zeiterfassung. Tel 39392929

Besuchstermin vereinbaren für September, Kerstin Galaxmanst, Berlin, Tel 049439394

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Lagerverwaltung – Artikel Bestände im Internet

Die Sache mit dem Web Viewer…. ist eigentlich total einfach.

Stellen Sie sich einfach vor, Sie haben ein Lager mit einigen Artikeln. Einige dieser Artikel sind als Kommissionslager für einen Kunden verwaltet. Sie führen die Warenbewegungen durch, buchen Artikel ins Lager hinein oder entnehmen sie – aber Ihr Kunde möchte / muss wissen, welchen Lagerbestand Sie genau haben. Nun sitzt Ihr Kunde aber irgendwo auf der Welt und richtigen Zugriff auf Ihre EDV soll er auch nicht haben. Nur halt auf die Lagerbestände.

Für diese Aufgabenstellung haben wir unsere Lagerverwaltung AE WWS Lite Win um den Web Viewer erweitert. Die Funktion ist überaus einfach: Per Mouseclick werden die Artikelbestände (oder eine Teilmenge davon) einfach ins Internet übertragen und auf einen Webserver gespeichert. Ihr Kunde muss jetzt nur noch die http:// Webadresse kennen – und kann sich die Bestände ansehen. Von überall auf der Welt. Ohne besondere Software – ein Webbrowser zum Surfen reicht aus.

Sie selbst müssen nur einen Webserver mit FTP Zugang irgendwo haben. Das haben Sie typischerweise schon, wenn Sie eine Firmenwebseite im Internet veröffentlichen. Wenn Sie sich ein Web Hosting Paket von STRATO oder anderen besorgen, erhalten Sie einige FTP Zugänge. Sie müssen sich jetzt nur noch ein spezielles Verzeichnis anlegen und einen FTP Zugang so einrichten, dass man dort zwar die Artikelbestände übertragen kann – aber sonst nichts Gefährliches anrichten darf.

Diese Zugangstragen tragen Sie dann im Web Viewer in der Software Ihrer Lager- und Artikelverwaltung ein. Fertig.

Jetzt könnten Sie wann immer Sie möchten, Ihre Artikelverwaltung starten, den Web Viewer aufrufen und die Bestände übertragen. Möglich macht das ein in der Artikelverwaltung eingebauter FTP Client. Dieses kleine Softwareteil sorgt dafür, dass die angezeigten Artikel als Datei per FTP Datentransferprotokoll an einen Webserver übertragen werden. Der Webserver im Internet speichert diese Datei – und stellt sie einem anfragenden Webbrowser zur Verfügung.

Natürlich können Sie das Ganze auch noch per Passwort schützen, wenn nicht jeder die Bestände sehen soll. Einfach den http Zugang im Artikelverzeichnis des Webservers mit Passwort hinterlegen – auch fertig.

Kurzum: Sie buchen, Sie verwalten die Artikel – und per Click werden die jeweils aktuellen Bestände sofort und ohne Verzögerung ins Internet übertragen und dort bereit gestellt.

Falls Sie mehr wissen wollen:

Unsere AE Lager- und Artikelverwaltung

 

SQL Server an die Maschine – Betriebs- u. Fertigungsdaten erfassen

In der automatisierten Fertigung und Verpackung ist der Einsatz nicht mehr wegzudenken: der Computer an der Maschine und permanenter Netzwerkverbindung, um Fertigungsaufträge direkt vom Server anzuzeigen und Erledigungsinformationen zurück in die Verwaltung zu übermitteln.

Was bei Großunternehmen oftmals eine investitionsintensive Lösung mit geschlossen IT Kreisläufen ist, steht nun auch Klein- und Mittelbetrieben zur Verfügung. Mit den Terminalserien TRM416 / TRM8916 bietet AE SYSTEME www.terminal-systems eine Serie kleiner, preisgünstiger Industriecomputer direkt für die Maschine. Die Systeme verfügen über integrierten SQL Client, damit die Fertigungsdaten direkt via Netzwerk aus einem SQL Server abgerufen und nach Erledigung zusammen mit Mengen- / Zeit / Teileinformationen gespeichert werden können. Die SQL Clientsoftware sowie das Basisprogramm für die Erfassung von Mitarbeitern, Arbeitszeiten, Fertigungsaufträge etc. sind im Terminal bereits vorkonfiguriert und können ohne Expertenprogrammierung individuell angepasst werden.

Die Terminals verwenden das freie Betriebssystem Linux, um ein Maximum an Robustheit und Softwarestabilität zu erreichen. Um die vorgegebene Anwendung zu individualisieren ist Linuxprogrammierung möglich – aber nicht zwingend notwendig: ein vorinstalliertes Programmiertool auf den Terminals ermöglichst es, die Anwendung individuell ohne Programmieraufwand zu gestalten. Die Terminals verfügen darüber hinaus über vielfältige Schnittstellen um z.B. Barcode oder RFID Transponderleser direkt anzuschließen oder sich mit modernen Maschinen zu verbinden. Auf diese Weise können Daten aus der Maschine ausgelesen und im Terminal ausgewertet werden, z.B. Stückzahlinformationen, Geschwindigkeiten usw. Damit der Einsatz auch in extremer industrieller Umgebung möglich ist, wurden die Terminals mit einem schlagfesten Gehäuse sowie Tastatur und Display in wasser- / staubgeschützter Ausführung gemäß IP65 Norm ausgelegt. Wer allerdings möchte und für spezielle Anwendungen sind die Terminals auch ohne Gehäuse beziehbar und können in Gehäusevarianten nach Wahl eingebaut werden, z.B. in Edelstahlgehäuse für die Lebensmittelindustrie.

https://www.terminal-systems.de/wp/home-2/bde1/

 

 

SQL CRM Tool – die Kunden im Blick

Da es immer wieder vorkommt, dass der eine oder andere beim Betrachten der Kundendaten einschläft… haben wir die Multiuserfähigkeit erhöht!

Die Schlafmützen holen sich die Daten als Tabellenansicht vom SQL Server und benutzen sie erst, wenn sie ihren Schlaf beendet haben. In der Folge können die angezeigten Datensätze bereits veraltet sein.

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Das Geheimnis der IP Adressen

Die Sache mit den IP Adressen… ist eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht. Immer wieder kommt es vor, dass uns Fragen erreichen. IP Geht nicht. Kann Gerät im Netzwerk nicht erreichen usw usf.

Und da kürzlich auch unsere Praktikantin Mandy stundenlang versucht hat, ihren Netbook in unser Netzwerk zu integrieren – nun haben wir das mal in einem kleinen HowTo zusammenfasst.

Kleiner Leitfaden für Leute, die sich nicht auskennen.

Für Einen ist es nicht der Rede wert – Andere verballern Stunden Installationszeit, um Geräte im Netzwerk zu konfigurieren. Der häufige Stolperstein: die IP Adresse. Das ist dieses magische Ding im mit einer kyrptischen Zahlenkombination so oder ähnlich wie z.B. 192.168.100.234.

Für diejenigen, die sich mit IP Adressen auskennen – die müssen nicht weiterlesen. Hier gibt es nichts Neues. Für alle anderen – hier eine kleine Einführung in die Logik der IP Adressen (im aktuell verbreiteten IPv4 Format) – und wie man einen Setup IP basierter Geräte am Besten durchführt.

Was uns im Alltag aber immer wieder erreicht sind Hilferufe in der Art:

– IP Adresse geht nicht!
– Ich finde Gerät nicht im Netzwerk!
– Gerät antwortet nicht!
– Ich kann mich nicht einloggen, obwohl Benutzername und Passwort richtig sind…

Meistens, in ca. 90% der Fälle, sind die Ursachen Bagatellen, die schnell behoben werden können. Weniger als 10% sind wirkliche Transportfehler oder Ausfälle, wo ein Gerät beim Transport oder im Betrieb (Blitzschlag, Gewitter in der Nähe..?) kaputt gegangen ist. Die grundlegende Gegenfrage sollte aber immer lauten: Funktionierte es bereits einmal bei Ihnen? Oder ist es die Ersteinrichtung?

Falls die Probleme bei der Ersteinrichtung auftauchen – hier mal einige Grundideen, wie Sie das Problem einkreisen und hoffentlich lösen:


IPv4 Adressen

Vorweg die Einführung: eine IP Adresse besteht aus vier Zahlenkombinationen, die durch einen Punkt getrennt sind. Eine Zahlenkombination muss zwischen 0…255 liegen – üblicherweise können Sie die Werte von 1…254 problemlos verwenden. (0 ist häufig reserviert. 255 auch.)

Damit das Ganze etwas komplizierter wird: IP Adressen sind kein luftleerer Raum, sondern es ist ziemlich genau festgelegt, welche IP Adressenbereich man wofür verwenden sollte. Blöderweise weiß Ihr Rechner das – Sie aber vielleicht nicht. Wenn sie jetzt falsche IP Adressen miteinander verheiraten wird Ihnen der Rechner den Gehorsam verweigern. Und Sie müssen mühsam herausfinden, wo das Problem liegt.

Um es für Sie einfach zu halten: Für das eigene private Home- oder Firmennetzwerk empfiehlt sich die Verwendung von IP Adressen im Bereich 192.168.000.001 bis 192.168.000.254. Anders ausgedrückt: Sie dürfen die Ziffern RECHTS VOM LETZTEN PUNKT ändern – alles andere muss gleich sein! Vielleicht noch etwas blöde ausgedrückt – ein Beispiel schafft (hoffentlich) Klarheit:


Beispiel: IPv4 Adressen für ein kleines Firmen- Heimnetzwerk

Ein Beispiel: Sie wollen ein Netzwerk mit zwei Rechnern aufbauen. Später sollen dann noch ein DSL / WLAN Router sowie eine IP Camera hinzukommen. Folgende IP Konfiguration wäre möglich:

Rechner 1 192.168.0.1
Rechner 2 192.168.0.2
DSL / WLAN 192.168.0.99
IP Camera 1 192.168.0.126

Innerhalb dieses Netzwerkes können sich die Geräte untereinander „verstehen“. Sollten Sie jetzt noch ein Gerät mit der Nummer 192.168.004.001 oder 192.167.000.010 anschliessen wollen geht das nicht! Dies neuen Geräte liegen AUSSERHALB Ihres Netzes und sind nicht problemlos erreichbar.

Rechner X – nicht erreichbar im LAN 192.168.4.1
Rechner y – nicht erreichbar im LAN 192.167.0.10

Beachten Sie auch, dass jede IP Adresse in Ihrem Netzwerk nur EINMALIG vorhanden sein darf. Zwei Rechner / Komponenten dürfen niemals dieselbe IP Adresse haben. (Das schreiben wir mal fett, weil es häufig falsch gemacht wird!)

Neue IP Camera 2 – Problem doppelte IP, IP bereits an Camera 1 vergeben!!!!! 192.168.0.126

IP Installation neuer Komponenten

Ein häufiger Fall: Ihr eigenes Netzwerk liegt im Bereich 192.168.000. Sie kaufen sich eine IP Camera. Im Handbuch finden Sie, dass diese IP Camera standardmässig mit folgender IP Adresse voreingestellt ist: 201.202.203.204. Oben haben wir gelernt: die IP Adresse muss zu Ihrem Netzwerk passen. Also können Sie die Camera im obigen Beispiel nicht betreiben, sondern müssen erst die IP Adresse der Camera auf Ihr Netz umstellen.

Wie Sie das am besten bewerkstelligen? Verbinden Sie Ihren Rechner und die Camera direkt miteinander. Konfigurieren Sie Ihren PC übergangsweise auf eine IP Adresse im Netzwerk der Camera. Über Windows -> Systemsteuerung -> Netzwerk -> TCP/IP Konfiguration. Geben Sie Ihrem Rechner z.B. die Adresse 201.202.203.205 – passend zum Netz der Camera.

Camera und PC sollten jetzt „miteinander sprechen“ können. Üblicherweise verfügen Cameras und andere Komponenten über ein Webkonfigmenü, um die Camera o.ä. zu konfigurieren. Suchen Sie in diesem Menü den Punkt IP Konfig. Ändern Sie die dort eingetragene IP Adresse so, dass die Camera in Ihr Netzwerk passt.

Achtung: Sobald Sie OK drücken Ihre Camera die neue IP Adresse erhält, können Rechner und Camera nicht mehr miteinander kommunizieren. Sie müssen jetzt erst die IP Adresse Ihres Rechners wieder zurück ändern – oder die ganze Sache in Ihr Netzwerk hängen. Dafür kann jetzt die Camera in Ihrem Netzwerk arbeiten – und alles sollte zufriedenstellend laufen.


Zusammenfassung und Tipps für einige häufige Probleme

Erfahrungsgemäß treten die Schwierigkeiten am Anfang auf – beim Einrichten und Testen einer Ethernet LAN Verbindung. Daher hier die paar Punkte, die Sie beachten sollten:

Ermitteln Sie die IP Adresse Ihres Rechners.

Bevor man etwas macht, sollte man wissen, wer man ist! Über Systemsteuerung –> Netzwerk unter Windows. Die IP Adresse ist eine Zahlenreihenfolge mit 4 x 3er Blöcken im Format aaa.bbb.ccc.ddd, z.B. 192.168.4.001. Die ersten 3 x 3 Ziffern unter aaa bbb ccc bezeichnen das Netzwerk. Stellen Sie sicher, dass alle Zahlen bis zum letzten rechten Punkt gleich sind! Erst ab dem rechten Punkt MUSS eine Abweichung existieren!


Prüfen Sie, ob alle Netzwerkkabel eingesteckt sind.

Klingt simpel. Ist aber in der Praxis wirklich der am häufigsten vorkommende Fehler! Und auch wir haben schon Stunden mit irgendwelchen Fehlersuchen verbummelt, nur um am Ende herauszufinden, dass irgendein Experte das LAN Kabel herausgezogen hatte…


Prüfen Sie, ob Sie das richtige LAN Kabel verwenden!

Prüfen Sie, ob Sie die richtigen LAN Kabel verwendet haben. Das ist so ein kleiner Expertentrick: Patchkabel dienen der Verbindung zwischen Computern und Netzwerk, Switch, Hub und Co. Crossover Kabel dienen der Verbindung zwischen zwei Computer untereinander. Um es interessant zu gestalten: neuere PATCH Kabel beherschen auch den Crossover Modus (= die Verbindung zweier Rechner. Im Zweifel einfach ausprobieren – siehe PING Test weiter unten.)


Jedes System eine eigene IP Adresse!

Jede Komponente im Netzwerk benötigt eine EIGENE IP Adresse!

Wenn Sie zwei Rechnern die gleiche IP Adresse im Netzwerk zuweisen, wird es Probleme geben. Und aus einem ziemlich blöden Grund (ARP Tabelle – Ihr Rechner merkt sich vergebene IP Adressen und die zugehörige Hardware am liebsten bis zum St. Nimmerleinstag) können Sie das auch nicht nacheinander. Bevor das hier zu kompliziert wird: geben Sie jeder Komponente eine EIGENE IP Adresse – und gut ist. (Übrigens noch ein Tipp: schreiben Sie sich die vergebene IP Adresse auf.)


DHCP – die automatische IP Adresse

Schön einfach wird die Welt, wenn Sie einen DHCP Server in Ihrem Netzwerk betreiben. Hier werden die IP Adressen für Geräte automatisch von einer Software namens DHCP Server vergeben. Sie müssen sich also um die IP Adressevergabe nicht kümmern – aber trotzdem im Zweifel herausfinden, welche IP Adresse Ihr Rechner gerade erhalten hat.

Ein Tipp: Falls Sie irgendwelche Systeme als Server betreiben (FTP Server, Telnet Server, SQL Server etc.) ist die automatische Adressevergabe über DHCP nur dann geeignet, wenn Sie sicherstellen, dass Ihr Server immer die gleiche IP Adresse erhält. (Kann man über LEASE Zeit auf dem DHCP Server einstellen.) Ansonsten bekommt Ihr Server von DHCP irgendwann mal eine neue IP Adresse – und Sie werden Ihren Server im Netzwerk erst dann wieder erreichen können, wenn Sie die neue IP verwenden. Grundsätzlich gilt: Server sollten nicht über DHCP, sondern mit einer festen IP Adresse arbeiten!


Deaktivieren Sie Ihre Firewall!

Der Firewall – ein überaus beliebtes Windowsprogramm, das viele Netzwerkaktivitäten überwacht. Prüfen oder deaktivieren Sie den gfs. Wenn Sie den Fehler gefunden haben, können Sie es wieder aktivieren und Ihre Anwendung dann als Ausnahme definieren.


IP Adressen sind Oktalzahlen!

Das wird jetzt wirklich blöde, kommt glücklicherweise selten vor – hat uns aber einmal Stunden unseres Lebens und ein Übermaß an Haarpracht gekostet. Oktalzahlen sind Zahlen 0…7. Wenn Sie also eine Adresse 192.168.004.080 verwenden, muss der Computer das selbständig in einen richtigen Oktalwert umsetzen. Wir hatten mal eine Device eines recht namhaften Herstellers in der Hand – die kam mit der .080 nicht klar. Erst nachdem wir eine regelrechte Telefonhotline mit dem Hersteller eingerichtet hatten, kam der Stunden später auf die Lösung dass seine Software da einen Bug hatte und man stattdessen 192.168.4.80 eintragen musste! (Hätten wir übrigens mit .072 getestet, hätten wir kein Problem gehabt. Heureka!)

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Sie heute auf solch ein Problem nicht mehr stoßen. Ganz auf Nummer sicher gehen Sie aber, wenn Sie einfach nach Möglichkeit auf Vornullen verzichten und die Werte so eingeben, wie sie sind also wirklich 192 Punkt 168 Punkt 4 Punkt 80.


Netzwerkverbindungen mittels PING testen

Wenn Sie meinen alles richtig gemacht zu haben, aber immer noch keinen Erfolg verzeichnen / oder wenn Sie einfach Ihre Netzwerkverbindung testen wollen: lernen Sie die Netzwerkwunderwaffe PING kennen.

Ping sendet ein Datenpaket zu einem angegebenen Zielrechner und protokolliert den Erfolg. Sie können damit also sofort festellen, ob ein Rechner im Netzwerk ereichbar ist – oder nicht. (Ausnahme kann natürlich sein, wenn der Zielrechner den Ping verweigert. Kommt aber in der Praxis äusserst selten vor. Am besten Sie gehen davon erst einmal nicht aus – sondern dass Sie ein LAN Problem haben, wenn der Ping nicht geht!)

Starten Sie auf Ihrem PC die DOS Eingabeaufforderung und starten Sie PING.exe gefolgt von Ihrer eigenen IP Adresse. Eingabe im Beispiel: PING 192.168.0.001. Das Programm PING.exe testet jetzt die Netzwerkverbindung zur angegebenen IP Adresse. In diesem Fall zu Ihrem eigenen Rechner, so dass es immer funktionieren müsste. Sie erhalten irgendwelche Zahlenwerte, die anzeigen, dass irgendwelche Datenpakete gesendet und empfangen wurden und wie lange das gedauert hat. Das ist ein gutes Zeichen! Blöde ist es, wenn irgendetwas kommt wie HOST nicht erreichbar oder so. Da Sie mit Ihrer eigenen IP Adresse zuerst testen sollen, dürfte das aber nicht der Fall sein.

Starten Sie anschliessend PING mit der IP Adresse eines anderen Rechners im Netzwerk. Im Beispiel: ping 192.168.0.126.

Ping testet jetzt die Netzwerkverbindung zur Komponete mit der angegebenen IP Adresse, in meinem Beispiel die IP Camera 1. Sie erhalten eine Meldung, ob es geklappt hat (Anzahl gesendeter / empfangener Pakete und Zeit) oder nicht (Host nicht erreichbar.)

Wenn der PING funktioniert, ist das Netzwerk funktionsfähig. Dann stimmen zumindest Kabel und Erreichbarkeit! Falls irgend etwas anderes noch nicht geht, müssen Sie evtl. Username und Passwort prüfen.

Wenn der Ping erfolglos ist, haben Sie typischerweise entweder ein IP oder ein Kabelproblem. Gehen Sie noch einmal alles sorgfältig durch – und wenn Sie keinen Fehler finden, müssen Sie jemanden kontakten, der sich irgendwie mit Netzwerken auskennt. Die jetzt mögliche Fehleranalyse würde den Rahmen dieser kleinen Programmdokumentation jetzt wirklich sprengen.


Last not least kann ich Ihnen an dieser Stelle noch Wikipedia empfehlen. Dort werden Sie mit Sicherheit fündig – aber Sie müssen wohl doch etwas Lesezeit investieren.