DNS Ausfall 22.07.21 Deutschland

… von wegen.

Die ersten Störungen verzeichneten wir schon am Vormittag des 21.07.21. Also am Mittwoch. Bis dann der Ausfall am Donnerstag großflächig wurde.

Mittwoch Vormittag fiel uns auf, dass unsere Webseite zeitweise keine Erreichbarkeit mehr hatte. Sowohl Mobil- als auch Desktop Verbindungen liefen ins Leere, nur um nach kurzer Zeit dannach wieder zu funktionieren. Kurz nach dem Mittag schienen die Probleme jedoch behoben, so dass wir unserseits kein weiteres Aufheben machten.

Das war dann wohl ein Ausfall (oder Attacke) mit Ansage. Am Donnerstag traf es dann viele:

https://www.heise.de/news/Viele-Websites-nach-DNS-Stoerung-bei-Online-Dienstleister-Akamai-nicht-erreichbar-6145880.html

Google Speed Test – Die Sache mit der Geschwindigkeit

… ist ja immer so ein zweischneidiges Schwert. Mit dem Google Speed Test im Hinterkopf kam bei uns der Tag, an dem die Werte nicht mehr so berauschend waren. Mobil nur noch 49 von 100 Punkten, Desktop 70 von 100 mit einem Dustland Express Theme.

Was tun? Nun haben wir den Content unserer Homepage schon weitgehend optimiert. Notwendige Bilder extra auf Kleinformat 300×200 Pixel geschrumpft und auf separaten Webspace gepackt, um keine überflüssigen Ladezeiten großformatiger Darstellungen zu erhalten. Content löschen? Ja, nein, nicht wirklich.

Schauen wir uns den Seitenquelltext im Browser an, fiel auf: da ist eine Menge haufenweise Code für die CSS Style Sheets drin. Also die logische Frage: ist unser WordPress Theme überhaupt für schnelle Geschwindigkeiten geeignet?

Vorweg: eine klare Antwort mit Ja / Nein gibt es nicht. Moderne WordPress Themes sind per se erst mal geeignet und meistens (wenn die Programmierer nicht gerade geschlampert haben) auch recht flink – die Ladezeiten hängen auch vom Inhalt ab!

Wechselten wir von Dustland Express wechselten wir auf GeneratePress ergaben sich neue Werte: Mobil 92/100, Desktop 93/100.

Denn einfach nur am Theme kann man es nicht festmachen. Beispiel: Unsere Englische Webseite verwendete ebenfalls Dustland Express – jedoch mit besseren Werten als das deutsche Pendant. (Mobile / Desktop: 74/94). Also liegt es wohl nicht nur am Theme alleine, sondern auch am Content, der mit dem Theme angezeigt wird. Im deutschen Bereich haben wir mehr Kästchen und Bilder als im englischen hinterlegt. Doch da wir den Content nicht künstlich kürzen wollen, erschien uns der Wechsel auf ein Theme sinnvoll, dass bei gleichen Inhalt dann schneller ist. Denn machen wir uns nix vor: über Design und Ästhetik kann man streiten – über Ladezeiten nicht. Und die Webseiten Tools messen nur die Fakten – nicht die (gefühlte) Schönheit einer Webseite!

Brauchbare Tipps für Optimierung der Seiten fanden wir dann hier: https://kinsta.com/de/lernen/wordpress-beschleunigen/

Nachtrag: Vorsicht bei den Zeitmessungen! Die Ergebnisse hängen auch davon ab, wie stark Eure Webseite gerade frequentiert wird. Tipp: Häufiger messen, zu verschiedenen Tageszeiten und die besten Ergebnisse erhält man in den Zeiten in den nach eigenem Ermessen wenig auf der Seite los ist.  Also z.B. um Mitternacht – wenn man nicht gerade eine Porno-Seite betreibt, die nachts naturgemäß stärker frequentiert werden. Werte jedes Mal notieren und sich so einen Eindruck über den Mittelwert verschaffen!

Webseite DE: https://www.terminal-systems.de/wp/

Webseite EN: https://www.terminal-systems.de/wp-en/

Das gerade verwendete Theme wird meistens unten auf der Webseite angezeigt!

AE QR Code Generator – QR Codes erstellen und drucken

Mit dem AE QR Code Generator bieten wir ein Tool für Windows, um QR Codes zu erstellen, speichern und drucken.

https://www.terminal-systems.de/wp/home-2/barcode-central/qr-code-generator/

Besonderheit im QR Code: QR Code ist ein 2 stelliger Code. Anders als bei einem herkömmlichen 1D Strichcode, der mit jeder neuen Ziffer länger und schwerer lesbarer wird, lassen sich mit QR Codes auch große Datenmengen problemlos codieren. Unser Tool hat aktuell eine Beschränkung auf 1000 Zeichen, d.h. ein Code kann bis zu 1000 Zeichen Daten enthalten. Dieses können verschiedene Datenfelder sein, z.B. eine gesamte Adresse oder auch Datensätze  mit Artikelnummer, Artikeltext, Beschaffenheit, LOT / Produktionsdaten uvam.

Der Code Generator bietet zwei Modi: Single QR (um einen Code auf dem Bildschirm zu erstellen) oder Reihendruck QR (um eine Datenliste als TXT Datei im Office Excel XLS CSV Datenformat) zu erstellen. Beim Reihendruck wird dann aus jeder Datenzeile eine separater QR Code gedruckt.


Single QR

Gewünschten Text in das Fenster rechts eingeben oder aus Zwischenablage kopieren (STRG-V). Maximal werden 1000 Zeichen verarbeitet. Ist der Text länger wird er (ab Version 1.05) automatisch begrenzt.

Button GENERATE erstellt den QR Code und zeigt ihn auf der linken Seite an. In dem meisten Fällen kann der erstellte Code direkt vom Bildschirm gescannt werden.

Die Codegröße kann unter QR Settings mit der Pixel Wahl verändert werden, Standardmäßig wird 5 empfohlen, wenn es kleiner werden soll: verkleinern Sie die Pixel auf z.B. 2. (Achtung: je kleiner Sie den Code erstellen, desto komprimierter werden die Daten dargestellt. Achten Sie darauf, dass Ihr Scanner diese auch noch lesen kann. Durchschnittliche Kameras von Smartphone kommen z.B. mit der Einstellung 1 oftmals nciht mehr klar. Professionelle Scan Leseoptiken hingegen schon. Testen!)

Button SAVE JPG. Speichert den erstellten Code in eine Bilddatei mit der Endung .JPG.

Button PRINT JPG. Druck den erstellten Code auf einem Windows Drucker aus. *1


QR Seriendruck

Der wohl interessantere Modus: Öffnen Sie mittels OPEN FILE eine Text Datei, z.B. eine Office Excel Tabelle im XLS CSV Datenformat, markieren Sie gewünschte Druckzeilen (oder Button SELECT ALL für alle Zeilen) und mit dem Button DECODE + PRINT wird für jede Zeile ein QR Etikett erstellt und gedruckt! *1

Das Programm bietet Ihnen damit schnell und einfach die Möglichkeiten, mehrere Informationen in einer Zeile zusammenzufassen und dann einen QR Code über alle Informationen zu drucken. Dieses können z.B. sein: Adresse mit Namen; Straße; Ort; PLZ oder auch Artikel / Stammdaten mit Artikelnummer; Artikeltext; Bestand; Lagerort (wie im o.a. Beispiel abgebildet). Ein Tipp: Denken Sie an ein Trennzeichen innerhalb der Daten Felder eines Datensatzes (im Beispiel: ; (Semikolon)), wenn Sie die QR Daten später lesen und maschinell verarbeiten möchten!


Printer

*1 Beim Drucken kommen die Printer Settings ins Spiel. Vor dem ersten Drucken werden Sie aufgefordert, den Drucker in der Windows Systemsteuerung auszuwählen. Mit Margin X/Y in der Box PRINTER SETTINGS (unten im Display) bestimmen Sie die Druckposition auf der Seite des eingestellten Druckers, mit der Angabe TEXTLEN ob ein Extrakt des QR Codes als lesbarer Text (Schriftart Arial) oberhalb des QR Codes angedruckt wird – und in welcher Länge. Wenn Sie diesen Menschen-lesbaren Text nicht wünschen und nur den QR Code drucken möchten: Länge auf 0 setzen!


Link zur Software:

https://www.terminal-systems.de/wp/home-2/barcode-central/qr-code-generator/

Im Internet unter o.a. Adresse findet sich auch eine Demoversion  zum Selbst ausprobieren! Einfach runterladen, installieren, testen! Für weitere Fragen steht der Anbieter zur Verfügung.


Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter, Kontakt zum Autor: hjw@terminal-systems.de
Hans-J. Walter ist als Windows DOT.NET und Android Programmierer und als Senior Chef Entwickler bei AE SYSTEME www.terminal-systems.de in Burgdorf / Hannover tätig.

Für diese und alle nachfolgenden Seiten gilt ebenso der obligatorische Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Bilder und Codes zeigen Beispiele. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da. Fehler und Irrtümer vorbehalten!

Download und Installation einer Android Anwendung

Untertitel: Download und Installation einer Android Anwendungen aus anderen Quellen / Ad Hoc Distribution

Nicht alle unsere Apps gibt es im Google Play Store, sondern wir veröffentlichen sie zum Download auf unserer Webseite. Diese Art der Verteilung nennt man AD HOC Distribution. Da wir die Android App meistens auch noch zusammen mit anderen Dokumenten verteilen möchten, z.B. Infos zur Software, Beschreibungen oder Beispiele, packen wir sie in ZIP Archive und bieten sie zum Download von unserer Website an. Zur Installation müsst Ihr daher nur folgendes unternehmen:

————————————-
Download und Installation
————————————-

1) [PC] Download der ZIP Datei auf Euren Computer

Das könnt ihr direkt aus Eurem Browser heraus machen. Einfach den Link zum ZIP anklicken und Euer Browser fragt Euch wo er die Datei speichern soll bzw. speichern sie im Download Verzeichnis. Je nachdem wie Ihr Euren Browser auf dem PC konfiguriert habt.

2) [PC] Entpacken der ZIP Datei auf Euren Computer
ZIP Datei anklicken oder rechte Maustaste, damit Ihr sie auf Eurem Computer entpacken (extrahieren) könnt. Tipp: Wählt ein Verzeichnis, dass Ihr die entpackten Dateien wieder findet. Im ZIP finden sich das Programm für das Android Gerät (Endung .APK) sowie meistens einige weitere Dateien wie Benutzerhandbücher, Infos etc.

3) [PC/Smartphone] Android .APK Datei auf Euer Smartphone übertragen
Datei mit der Endung .APK ist die Android App. Diese Datei gehört auf Euer Smartphone! Ob Ihr die Datei per USB Kabel, Bluetooth o.ä an Euer Smartphone sendet, bleibt Euch überlassen. Wichtig ist nur, dass die APK Datei aufs Android Gerät gelangt. Wählt dabei dort ein Verzeichnis das Ihr später auch wieder findet und erreichen könnt, z.b. das Download Verzeichnis.

4) [Smartphone] APK Datei durch anklicken installieren.
Damit das Ganze funktioniert, müsst Ihr je nach Android Version auf dem Smartphone „Installation aus fremden Quellen“ erlaubt haben. Einfach die APK Datei durch anklicken öffnen und installieren. Eurer Smartphone führt Euch wenn notwendig durch (meist kurzen) Installationsdialog.

————————————-
[Smartphone] Nicht vergessen: Berechtigungen vergeben!
————————————-

Android ist ein sicheres Betriebssystem! Ihr müsst selbst für jede Anwendung die Rechte erlauben, damit das Programm störungsfrei läuft! Sobald die Installation abgeschlossen ist, könnt Ihr die App ganz normal verwenden! Doch zuvor müsst Ihr der App noch die notwendigen Berechtigungen vergeben, also z.B. Speicher / Memory wenn sie Daten speichert oder Camera wenn sie Barcodes mit der integrierten Camera lesen soll. Informationen welche Berechtigungen Eure App benötigt findet Ihr üblicherweise in den Dokumenten im ZIP!

————————————-
[Smartphone] Fehlermeldung / Probleme
————————————-

Der obige Weg ist ziemlich stabil und ich habe ihn auf verschiedenen Geräten bis ca Android 10 (SDK29) probiert. Jedoch: Nicht jede Android Version verhält sich gleich und je nachdem was die Macher von Android sich so überlegt haben, manchmal geschehen unerwartete Dinge. Die meiner Einschätzung nach häufigsten Schwierigkeiten:

  • Falls Installation abbricht: evtl Vorgänger Version deinstallieren!
  • Wenn die Dateiendung nach dem Übertragen auf ZIP endet: in APK umbenennen!
  • Bei manchen Android / Smartphone Versionen: APK kann nicht direkt aus Verzeichnis \Download installiert werden. Dann die APK Installationsdatei in ein anderes Verzeichnis verschieben (!) und dort installieren! Bei Lieferung zusammen mit von uns angebotener Hardware: wir bauen in der Regel eine Micro SD Karte in das Gerät und legen dort ein Verzeichnis \aesysteme an. Verschiebt die APK Datei in das Verzeichnis \aesysteme und installiert von dort!

Abgelegt unter Android Programmierung


 


Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter, Hans-J. Walter
Hans-J. Walter ist Programmierer für Windows DOT.NET und Android und als Senior Chef Entwickler bei AE SYSTEME www.terminal-systems.de in Burgdorf / Hannover tätig. hjw@terminal-systems.de

Für diese und alle nachfolgenden Seiten gilt ebenso der obligatorische Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Bilder und Codes zeigen Beispiele. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da. Fehler und Irrtümer vorbehalten!

 

WordPress und der Gutenberg Block Editor

Seitdem der Gutenberg Block Editor im Lande ist, beäuge ich den misstrauisch. So langsam fange ich an, ihn für neue Seiten zu verwenden. Meine Begeisterung hält sich noch in Grenzen. Wie meistens bei neuen Dingen: Sie bestehen aus Licht und Schatten. Wenn man die Plug Ins von SiteOrigin gewöhnt ist, hat man doch eine Art Lernprozess vor sich. Und muss hierfür Zeit mitbringen.

Blöcke vs Widgets und Zeilen

Dabei klingt es erst einmal ähnlich: Was bei SiteOrigin Zeilen sind, nennt sich bei Gutenberg Blöcke. Beide Lösungen bieten mir eine Reihe vordefinierter Templates / Widgets, aus denen ich wählen kann. Hier fangen dann aber die Unterschiede an. Brauchen die SiteOrigin etwas länger, um sie im Editor Fenster zu kreieren haben sie dafür den Vorteil: man kann sie problemlos auf der Seite hin- und her zotteln. Oder Kopieren. Ja sogar das Copy auf der einen und Paste auf der anderen Seite geht. Was recht erhebliche Geschwindigkeitsvorteile mit sich bringt, wenn man mehrere Fenster seiner WordPress Seiten offen hat.

Fairerweise sei erwähnt: auch Gutenberg bietet die Möglichkeit Blöcke zu kopieren und hin- und her zu zotteln. Aber vielleicht liegt es an mir: ich finden die Gutenberg Lösung für Kopieren u. Einfügen, für Ziehen etc. umständlich in der Benutzung und irgendwie für mich unpraktikabel. Kurz: ich verhaspele mich häufig und brauche signifikant länger, um bereits erzeugte Inhalte an andere Stellen zu kopieren oder zu verschieben.

Tabellen

Doch dann kommt ein für mich unschlagbarer Vorteil vom Gutenberg: Das Ding kann Tabellen! Auch wenn mir die Probleme von Tabellen in der Seitendarstellung gerade auf kleinen Displays mit Smartphone Browser etc bekannt sind: ich liebe Tabellen auf meinen Webseiten! Damit hätten wir schon mal gute Chancen dicke Freunde zu werden. Einfach einen Tabellenblock aufziehen, Spalte definieren und ab geht es mit den Zeilen. OK, die Darstellung ist zwar manchmal noch etwas spartanisch, schüttrich würde ich es nennen – aber es funktioniert! Bei SiteOrigin und Tabelle: brauche ich ein zusätzliches Plug, das dann wieder aktualisiert und administriert werden muss. Also Gutenberg mit Tabellen = GUT!

Die Sache mit der 100% Breite

Mein Nachteil beim Gutenberg: Auch wenn einige neue Designideen hinzugekommen sind – wenn man ein altes Theme verwendet (wie ich das meistens mache) – dann vermisse ich bisher eine für mich wichtige Komponente: einen Block über die ganze Seitenbreite präsentieren. Das sind dann so Effekte wo ich eine Zeile in wilder Farbgestaltung über 100% des Blogs ziehen, damit sie optisch hervorsticht. Das ich nicht der Einzige mit solchen Ansinnen bin, findet sich hier: https://de.wordpress.org/support/topic/element-mit-100-breite/

Bei SiteOrigin gibt es für jede Zeile eine Schaltfläche ganze Breite und gut ist. Im Gutenberg habe ich bis dato habe ich dafür noch keine passende Lösung gefunden, zumindest, wenn das Theme das bisher nicht explizit unterstützt. Da bliebe dann nur direkt im CSS herum zu schmieren. Was ich eigentlich per se nicht mag, denn das macht die Seite über kurz oder lang wenig übersichtlich.

Info Box

Ein Ding, das mir Gutenberg bietet ist die Infobox. Absolut super. Bild. Überschrift. Text. Alles in einem Block! Und der ganze Block ist ein Hyperlink irgendwo hin. Fahr ich voll drauf ab. Kann man am Ende einer Seite herrliche aussagefähige Menüs mit erzeugen, die für den Benutzer intuitiv bedienbar sind. Einziger Werhmutstropfen: Die Bilder kann man nicht per URL einbinden, sondern muss die Mediathek verwenden. Da ich die Bilder Organisation in der WordPress Mediathek aus diversen Gründen nicht so toll finde, hadere ich also noch ein wenig und würde mir wünschen, dass man eines Tages auch „von URL einbinden“ verwenden kann.

Das Beste aus beiden Welten nehmen – zweigleisig fahren!

Also kristallisiert sich für mich in diesen Tagen ein Kompromiss heraus: wenn ich einige alt bewährte Effekte brauche bleibe ich bei SiteOrigin Seiten. Dort, wo Tabellen hin sollen kommt dann der Block Editor zum Tragen. Und da wo es egal ist, verwende ich auch den Block Editor – einfach, um mich daran zu gewöhnen. Eines Tages, so denke ich, werden auch die 100% breiten Blöcke funktionieren. Oder ich auf ein modernes Theme wechseln. Doch bis dato nutzen wir also Hosenträger und Gürtel Lösung und merken oftmals erst am Ende einer Seite: Ups – der andere Editor wäre besser gewesen…


Abgelegt unter Meine WordPress World

Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter, Hans-J. Walter
Hans-J. Walter ist Programmierer für Windows DOT.NET und Android und als Senior Chef Entwickler bei AE SYSTEME www.terminal-systems.de in Burgdorf / Hannover tätig. hjw@terminal-systems.de

Für diese und alle nachfolgenden Seiten gilt ebenso der obligatorische Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Bilder und Codes zeigen Beispiele. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da. Fehler und Irrtümer vorbehalten!

Covid19 Datenlogger – Android App

Im Fokus: Fieber Daten Speicherung

AE SYSTEME stellt Fieber-Daten-Speicher-App vor: AECOVID19 Fieber Logger App. Im Zuge der Covid-19 Schutzmassnahmen werden diverse Daten erhoben, u.a. die Körpertemperatur zur schnellen Ersterkennung von potenziellen Covid-19 Symptomen.

Viele herkömmliche Apps setzen auf sofortige Datenübertragung an die zuständige Behörde. Die sofortige Datenübertragung scheitert aber manchmal da die Netzabdeckung vor Ort, gerade in ländlichen Gebieten in manchen Fällen unzureichend ist. Dieses Problem löst die AE SYSTEME App durch eine sofortige Speicherung der Daten im bestehenden Speicher/SD-Card/Micro SD-Card/ etc. des Smartphones oder ähnlichem device. Die erhobenen Daten stehen jederzeit zum Versand in Form einer Exceltabelle oder Text Datei zur Verfügung und können als Block versandt werden, dies trägt zur Nachhaltigkeit des Konzeptes bei.

Diese Hilfestellung hat sich in der Praxis bewährt, da sie nicht nur den Umständen vor Ort Rechnung trägt, die Daten gegen Verlust sichert, sondern auch dem Empfänger die Arbeit erleichtert: statt hunderter SMS eine Datei in einem gängigen Windows Format direkt zur weiteren Verarbeitung.

Das Erfassungsmenü der Daten ist ohne Schulung intuitiv zu bedienen. Jede Messung wird automatisch mit einem Datums- und Uhrzeitstempel versehen. Der Name des Patienten kann direkt erfasst werden oder alternativ als Barcode eingescannt und so in anonymisierter Form gespeichert werden.

So leistet die AECOVID19 Fieber Logger App einen Beitrag zur Steigerung der Nachhaltigkeit bei gleichzeitig erhöhtem Nutzen und Komfort.

Mehr Informationen: AECOVID19 Fieber Logger App


Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter
Text: Julia

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da.

Android Tutorials und Text

Programmierung unter Windows Forms und C#? – Alter Hut! Programmierung unter Java und Android? Noch nicht ganz so alt. Für mich zumindest nicht. Was in der Windows Welt mit unter „habe ich schon mal programmiert. Habe ich eine Routine für. Muss ich nur raussuchen…“ läuft, gipfelt bei Android in: „muss ich mich schlau machen / gucken wie das geht / schreibe ich mal eine Testroutine für …“.

Für Windows hatten wir seinerzeit ein umfangreiches Handout Paper, das allen unseren Entwicklern zur Verfügung steht. Für Android gibt es nun online Tutorials, die wir fallweise hier veröffentlichen:

Android Programmierung. Unsere HowTo und Tutorial Page.

C# lernen: Mini Mailer programmieren

[siteorigin_widget class=“SiteOrigin_Widget_Image_Widget“][/siteorigin_widget]

In unserer Reihe AE Developers Kochbuch / C# mit Windows Forms und Microsoft Visual Studio zeigen wir in diesen beiden Videos

  • wie mit Microsoft Visual Studio 2019 unter Windows Forms ein kleines C# Programm entwickelt wird, das
  • Mailadressen aus einer Textdatei in eine Listbox liest und
  • per Mausklick leere Mails mit vorgegebener Betreffzeile erzeugt.
  • Angaben für Betreffzeile werden dann im Windows Environment gespeichert und
  • Anzahl der Maildressen in einer Listbox gezählt
[siteorigin_widget class=“SiteOrigin_Widget_Image_Widget“][/siteorigin_widget]
[siteorigin_widget class=“SiteOrigin_Widget_Image_Widget“][/siteorigin_widget]

Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter
Hans-J. Walter hjw@terminal-systems.de

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da. 

Android App kann nicht speichern

oder warum die Sache mit Scope Storage wichtig ist!

Bei mir kommt es häufig vor: wir haben eine Excel Tabelle / XLS CSV Datei, die der Benutzer per USB Transfer ins /Download Verzeichnis des Android Gerätes schiebt. Die Anwendung nimmt die Datei, arbeitet sie ab und stellt sie für den Rücktransport bereit. Oder zum Beispiel die AE Simple Barcode App – Strichcode einfach mit der Cam Eures Smartphones erfassen und zusammen mit Mengeneingabe als XLS CSV Datei für Excel speichern. So lassen sich leicht Bestellungen / Inventuren oder Warenbewegungen aller Art vor Ort erfassen. (AE Simple App hier.)

Damit das Ganze läuft war das bisher doch mehr oder minder einfach: Als Android Entwickler müsst Ihr im Manifest Eurer Anwendung die Rechte entsprechend anfordern. Nach der Installation Eurer Software muss der Benutzer Eurer App die Rechte auch gewähren! Nur wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind ist z.B der Zugriff auf Camera oder Speicher möglich.

Bild: Im Manifest Eurer Anwendung – die Rechte zum Schreiben und Lesen anfordern:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<manifest xmlns:android="http://schemas.android.com/apk/res/android"
    package="de.terminalsystems.aedonxiestorageapp">

    <uses-permission android:name="android.permission.WRITE\_EXTERNAL\_STORAGE" />
    <uses-permission android:name="android.permission.READ\_EXTERNAL\_STORAGE" />
    <uses-permission android:name="android.permission.CAMERA" />

Bild: Der Benutzer muss die Rechte gewähren

Nun schleppten uns unsere Kollegen ein Gerät mit Android 10 an – und Essig war es mit dem Speichern! Obwohl der Benutzer die Speicherberechtigung erteilt hat – die App weigerte sich  hartnäckig Daten zu speichern.

Bei näherem Suchen stellt sich heraus: Unsere Lösung war bisher gängige Praxis bis Android Version 9 / API Level 28. Ab Android Version 10 / API Level 29 hat Google sich etwas Neues überlegt: Das SCOPED STORAGE, zu deutsch: abgegrenztes Speichern.

In dürren Worten: Die Manifest Anweisung android.permission.WRITE\_EXTERNAL\_STORAGE… hat dabei keine relevante Wirkung mehr. Das Speichern wird verweigert, vollkommen egal ob der User die Rechte entsprechend vergeben hat. Ihr müsst nun in Eurer Anwendung je nachdem verfahren, ob ihr Media Daten oder NON Media Dateien speichern wollt. Wie das im Detail geht erfahrt ihr bei Google hier:

https://developer.android.com/training/data-storage/use-cases

Wir haben das zum Zeitpunkt dieser Zeilen noch nicht eingearbeitet. Deshalb belassen wir es mal bei dem Link. Stattdessen:

Übergangsweise, d.h. nur für Versionen bis Android 10 könnt Ihr dieses Verfahren noch temporär durch folgenden Eintrag im Manifest umgehen:

android:requestLegacyExternalStorage="true">

Der Application Bereich in Eurem Manifest sieht dann so oder ähnlich aus:

<application
    android:allowBackup="true"
    android:icon="@mipmap/ic_launcher"
    android:label="@string/app_name"
    android:roundIcon="@mipmap/ic_launcher_round"
    android:supportsRtl="true"
    android:theme="@style/Theme.AEDonxieStorageApp"
    android:requestLegacyExternalStorage="true">

Eure App sollte dann wieder in der Lage sein die Dateien zu speichern!

Allerdings Vorsicht: Diese Lösung ist lt Google nur temporär möglich, d.h. ab Android 11 wird der Parameter requestLagecaExternalStorage=“true“ ignoriert und ihr müsst (!) Eure Anwendung dann auf Scope Storage umgestellt haben.

Text und Entwurf. (c) AE SYSTEME Testcenter
Hans-J. Walter hjw@terminal-systems.de

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Beschreibung bezieht sich auf unsere Installation und stellt keine Bewertung der verwendeten Techniken da. 

Webviewer. Lagerbestände für Home Office, Lieferanten und Co

Was haben wir im Lager? Gucken – aber nicht buchen!

Nicht nur zu Corona Zeiten – für Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter im Home Office stellt sich schnell die Frage: was ist im Lager verfügbar, was können wir liefern, womit können wir planen – oder wo liegt ein Artikel?

In der Realität kommt es häufig vor, dass bestimmte Personen Informationen über Lagerbestände und Artikel erhalten sollen, ohne dass sie direkten Zugriff auf Lagerbestände haben und Veränderungen durchführen dürfen oder sollen. Einfach ein VIEWER zum Betrachten der Werte, ohne spezielle Software zu installieren oder Schulungen durchlaufen zu müssen.

Die Lagerverwaltung AE WWS Lite von AE SYSTEME bietet mit dem Modul WebViewer eine einfache und praktikable Möglichkeit, ausgewählte Lagerbestände sofort ins Internet zu übertragen und auf einem Webserver zu speichern. Hier lassen sich diese Daten bequem mittels Webbrowser ansehen und liefern so die erforderlichen Informationen für alle Personen, die informiert sein müssen, aber nicht vor Ort sein können und keinen Buchungszugriff auf die Software haben sollen.

Die Bedienung ist kinderleicht: Daten mittels Filter auswählen – Webviewer aktivieren – ausgewählte Daten übertragen – Fertig. Zum Ansehen reicht ein Browser und die entsprechende WWW Adresse. Die Daten können dann auf einem Computer, Smartphone oder Tablett betrachtet werden. Dabei werden sie in Tabellenform angezeigt. Die Darstellung lässt sich via HTML und CSS Dateien individuell steuern, so dass z.B. auch Bilder, Logos, Suchfunktionen und weitere Sachen problemlos möglich sind.

HTML Dateien und CSS Style Sheets für die Anzeige der Daten (als Beispiele / Samples) werden vom Hersteller bereit gestellt, so dass der Anbieter sie nach Belieben auf eigene Anforderungen anpassen kann. Der Webviewer als optionales Modul ist in der Software integriert und es lassen sich beliebig viele Zieladressen hinterlegen, so dass auch Lager in einzelne Bereiche und Ansichten aufgeteilt werden können. (HTML / CSS Programmiererfahrung bei der Installation hilfreich. Sonst bleibt es halt „nur“ die Tabelle.)

Eine moderne Lager- u. Artikelverwaltung – so organisiert man sich heute:

Informationen zu Lagerverwaltung mit AE WWS Lite

Informationen zum Modul WebViewer