Firmenwagen – Auswahlanalyse, Teil 1

Verteiler: @Kollegen

Liebe Kollegen,

Cheffe hat mir eine neue Aufgabe gegeben. Ihr kennt das ja. Vorzugsweise Aufgaben, bei denen ich nur schwer gewinnen kann. “Mandy – der Leasingvertrag für unseren Firmenwagen läuft im Januar aus. Bitte mal Auswahl für einen neuen treffen. Und auch Angebote einholen…

Ich meine, ehrlich …  – da brauche ich eure Mithilfe. Ich fahre den ja nicht. Er fährt ihn. Oder ihr. Und pinselt ohnehin alle Fahrten fein säuberlich in sein Fahrtenbuch. Aber ICH soll aussuchen.

Ich habe Chantale gefragt, was ich tun soll. Ihre Idee: “Mache dir doch eine Liste eurer letzten Firmenwagen. Und dann kannst du daraus vielleicht Ideen für den Nachfolger ableiten...”

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Mit Smart Metering Stromkosten sparen

Das mit den Stromkosten ist so ein gelebtes Paradoxon. Je weniger man verbraucht – desto mehr zahlt man. Einfach weil der Arbeitspreis der Kilowattstunden immer teurer wird. Und dabei haben wir unsere Atomkraftwerke noch gar nicht abgeschaltet – könnten also im Moment noch ganz viel ganz billigen Strom produzieren. Aber wie auch immer, wir wollen hier nicht über Politik reden, sondern über Realitäten.

Steigende Strompreise, steigende Verbrauchkosten

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NAS Server Defekt

Die haben hier alle keine Ahnung! Ich – ich wusste es! Kürzlich fing unser NAS Server an zu meckern. Das ist so eine schwarze Kiste mit einer Festplatte drin. Hängt bei uns im Netzwerk. Da können wir alle unsere Daten drauf speichern und alle haben Zugriff. Benutzen wir für die Daten unserer Arbeitsgruppen also z.B. für Rechnungen, Lieferscheine, Aufträge und Kundendaten, die mehr oder minder gleichzeitig von mehreren Personen verwendet werden müssen.

Zwei Jahre lang lief das ja ganz gut. Doch dann, vor einigen Monaten fingen ganz kuriose Fehler an….

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Serieller Device Server mit SQL Gateway

“Guten Tag. Wir haben hier Strichcodes [RFID Transponder], die wollen wir erfassen und die sollen automatisch in unsere SQL Datenbank einfliessen…”

“Hallo. Wir haben eine Waage mit serieller Schnittstelle [Maschine]. Die Daten sollen automatisch an einen SQL Server übermittelt werden…”

“Alle unsere Fahrzeuge sind mit einer Kennung ausgerüstet. Wir wollen wissen wann ein Fahrzeug den Hof verlässt oder wieder einfährt…”

So oder ähnlich. Kommt tausend Mal vor. Alltag, wenn man SQL Datenbanklösungen anbietet. Wenn man sonst nichts zu tun hat und wenn der Fragesteller unbedingt viel Geld loswerden will, kann man jedes Mal neu programmieren und sich seinen Jahresumsatz verschaffen. Aber irgendwie… fair ist es nicht. Und effizient schon lange nicht.

Also haben wir das Ganze mal etwas standardisiert. Mit einem AE Device Server, der als Software für unsere Panel PC PPC35Q unter Windows (Windows CE) läuft.

Serielles Endgerät anschliessen.

Programm starten.

Seriellen Port konfigurieren / Übertragungsparameter einstellen. Geht übrigens ganz einfach mit integrierter Testfunktion.

Werte für SQL Datenbankserver einstellen. Geht auch einfach mit einer SQL Testfunktion – hierbei wird ein SQL Testsatz an den Server gesendet. Wenn alle SQL Parameter stimmen findet sich der Testsatz in der Datenbank.

Anschliessend LOG Mode starten. Was nun passiert wird kaum überraschen: die Software empfängt die Werte der seriellen Schnittstelle, packt noch einen aktuellen Zeitstempel mit Datum / Uhrzeit hinzu und schreibt alles via SQL INSERT in eine SQL Datenbank, die irgendwo im Netzwerk auf einem SQL Server vor sich hin  läuft.

Das Ergebnis: Die aufgenommen Werte finden sich versehen mit Datum / Uhrzeit in der SQL Datenbank und können dann beliebig ausgewertet werden. Im einfachsten Fall mit einer Software, die direkt auf SQL zugreift. Wenn gewünscht aber auch durch eine kleine Datenkonvertierung zur Anzeige in Officeprogramme, z.B. in Excel oder Calc. Und damit der Mensch vor Ort auch ein paar Informationen erhält: Der Device Server ist mit einem kleinen Display ausgestattet, um Statusmeldungen anzuzeigen. Hier wird z.B. grafisch die Betriebsart dargestellt, der letzte Datensatz mit Datum / Uhrzeit angezeigt uvam.

Kurzum: völlig unerheblich wie und womit Sie die Daten auswerten – der AE Device Server sorgt erst einmal dafür, dass Daten auf den SQL Server gelangen. Vollkommen automatisch und ohne Benutzer.  Und hier der Link zum Produkt:

Serieller Device Server mit SQL Gateway / LCD Version

Industrie PC – oder Lösung?

Man muss sich der Realität stellen. Manches klappt einfach nicht. Da kommt der Herr Mustermann der Alu + Werkstoffbearbeitung Mustermann GmbH und Co KG und meint “Ich habe 42 Leute, 20 Maschinen. Meine Leute produzieren den ganzen Tag. Und ich will endlich sehen, WAS sie so produzieren und WELCHE Aufträge denn nun fertiggestellt sind...”

Da antworten wir: gibt viele Möglichkeiten.

Die ganze einfache: Hängen Sie an jede Maschine eine gelben Zettel und lassen sich die Aufträge und Produktionsmengen bestätigen. Am Tagesende oder zur Pause wird der Zettel im Büro abgegeben. Sie gucken drauf – und wissen wie der Tag in der Produktion gelaufen ist.

Die auf der Hand liegende: Kaufen Sie sich so irgendeinen Industrie PC in der Grössenordnung 500…1000 Euro, stellen sich für sechs Monate Programmierer ein und programmieren Sie sich eine Datenerfassung für Produktionsdaten an der Maschine. Jeder Mitarbeiter tippt seine Mengen ein – Sie finden die Daten auf Ihrem PC und wissen so was gelaufen ist. Kosten für Programmierer halbes Jahr: 24.000 Euro. Gibt auch billige Programmierer – aber dann sollten sie den Vertrag auf ein Jahr verlängern. Die brauchen länger.

Die etwas andere: Nehmen Sie unsere Industrieterminals mit der vorkonfigurierten Lösung für BDE & SQL. Hängen Sie die an die Maschine. Kosten auch so um die 1000 Euro – sind aber schon fertig. Einen Programmierer brauchen Sie nicht. Die Anwendung ist ready-to-run, kann aber noch individuell konfiguriert werden. Kann von jeder Person erledigt werden, die halbwegs PC fähig ist. Gibt ein Konfigtool, das so etwas macht. Und je nachdem was sie schon an IT im Hause haben – die täglichen Auftragsdaten finden Sie auf Ihrem SQL Server – oder können die Daten mit Office und Excel ansehen.

…..

Das Ende vom Lied? Sei hier nicht verraten! Entscheidet jeder Betrieb für sich. Nur so viel: Den gelben Zettel Mann gibt es wirklich. Den kriegen wir auch noch. Wenn er eingesehen hat, dass seine gelben Zettel einfach veraltet sind. Den Industrie PC mit Programmierer – da gibt es immer zwei Möglichkeiten: ein Teil der Betriebe schafft es – der andere scheitert kläglich. Meistens rufen die dann sowieso an. Spätestens in drei Jahren wenn der Programmierer schon lange anderswo arbeitet und die Software nicht mehr gepflegt werden kann. Und der dritte Fall: nun – die kaufen bei uns. Und sind rundherum versorgt. Die können sich also schnell wieder um ihre eigene Produktion kümmern. Nun ja – muss jeder wissen, was er für sich selbst bevorzugt….

(Ach ja – gibt natürlich noch eine vierte Möglichkeit. Die kaufen bei unseren Partnern. Aber das wäre jetzt eine andere Story.)

Die Lösung: Industrie Terminals mit Linux und SQL Lösung

oder

Industrie PCs zum Suchen