Bewerbungen…

Liebe Welt da draußen. Liebe Haupt- und Realschulen, liebe Gymnasien und natürlich liebe Lehrkräfte, die ihr eure Schüler zu Bewerbungen um Schülerpraktika animiert.

Ihr solltet euren Schützlingen auch mal beibringen, dass die Welt ausserhalb eurer Schulmauern aus mehr als grauer Einheitssoftware besteht. So wie auf euren Parkplätzen nicht nur Volkswagen, sondern auch Opel, Toyota, BMW und viele andere Marken in bunten Farben parken – so haben Unternehmen der Wirtschaft ganz unterschiedliche Softwareprogramme im Einsatz. Und nicht jeder verwendet das doch recht teure Microsoft Officeprogramm. (Ja – ich weiß. Ihr bekommt das billig – aber nur weil Unternehmen es teuer bezahlen müssen und eure Schülerversion so subventionieren.)

Das eine oder andere Unternehmen hat sich daher von Microsoft Office abgewendet und setzt Linux ein, oder OpenOffice, oder StarOffice oder …. ach was weiß denn ich, was es alles so an Softwre gibt. Die Vielfalt ist grenzenlos.

Wenn man also Bewerbungen schickt / eure Schützlinge Bewerbungen verschicken und die im neuesten Word DOCX Format versenden … – dann kann der eine oder andere die nicht lesen. Das Ende vom Lied: das Ding wird ungelesen in die Tonne getreten. Für das Lesen einer unaufgeforderten Bewerbung installiert man sich keinen DOCX to Lesbarkeits Converter.

Dabei liegt die Lösung doch so nah: die Bewerbung einfach als PDF verschicken. PDF ist seit Jahren ein überaus propates Mittel, um Dokumente auf verschiedenen Rechnern und Betriebssystemen lesbar zu machen. Und irgendwo in Microsofts Softwarepaket sollte wohl auch etwas sein, dass ein PDF erstellt. Und schon klappt es mit dem Lesen beim Adressaten – und dann vielleicht auch mit erfolgreichen Schülerpraktika!

Dieser Beitrag wurde unter Standpunkt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.