Archiv der Kategorie: Anwendungen

PC Waage Win – die Waage im Netzwerk

Zur Erfassung von Wiegedaten und weiteren Eingabefeldern wie Kundennummer, Artikelinformationen uvam bietet AE SYSTEME die Software PC Waage Win.

PC Waage Win erlaubt die automatisierte Übernahme der Gewichts- oder Zählerdaten aus Wiegesystemen und Waagen mit serieller Schnittstelle. Zusätzlich kann der Benutzer weitere Informationen über Tastatur oder Barcode erfassen. Die Wiegedaten werden zusammen mit den Zusatzinformationen als Datensatz im XML / XLS / CSV Datenformat gespeichert und zusätzlich automatisch um einen Datum / Zeitstempel erweitert.
Somit können sie problemlos und weitgehend automatisiert in vorhandene Fakturierungen der Kunden, in SQL Datenbanken oder in Microsoft Excel importiert und weiter verarbeitet werden. Optional lassen sich die Daten über Netzwerk auch direkt mit SQL Datenbanken verknüpfen.

PC Waage Win bietet damit ein universelles Toolkit, für den Anschluss verschiedener Waagen, für zusätzliche Datenfelder und stellt unverzichtbares Hilfsmittel für den Einsatz in Auslieferung, Versand und Produktionsabteilungen da.

Die Software steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und besticht durch einfache Bedienung. Die Parameterdaten für den Datentransfer mit der Waage lassen sich in weiten Bereichen einstellen. Dem Anwendungsfall sind hierbei (fast) keine Grenzen gesetzt: AE SYSTEME bietet die Software in verschiedenen Kombinationen an: als Programm für Standard Windows PC, in Verbindung mit einem miniaturisierten Touch Panel PC falls im Bereich der Waage kein Standard PC betrieben werden kann oder soll oder in Verbindung mit einem Industrieterminal mit staub- / spritzwassergeschützter Tastatur für raue bis extreme Anwendungsfälle, z.B. für Außenwaagen. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit eine kostenfreie Demoversion der Software zum Ausprobieren zu laden finden sich auf der u.a. Webseite.

PC Waage Win. Software

Software: Serieller Device Server für SQL Datenbank Import

 Mit AE LOG Win bietet AE SYSTEME ein Softwarepaket, um Daten serieller Geräte auszulesen und automatisch in SQL Datenbanken zu übertragen. Als Datenquellen werden serielle Geräte mit RS232 / RS485 Protokollen unterstützt, z.B. Barcodeleser, RFID Transponderleser, Waagen oder Maschinen und Anlagen mit seriellem COM Port. COM Port und Übertragungsparameter sind innerhalb der Software konfigurierbar. Als Datenziel kann ein SQL Datenbankserver im Netzwerk angegeben werden. Zugangsdaten und SQL Felder lassen sich beliebig definieren. Die seriellen Daten werden automatisch empfangen und via Netzwerk (Ethernet IP Network) an den SQL Datenbankserver übermittelt. Jeder Datensatz wird dabei auf Wunsch automatisch um einen Zeitstempel erweitert, so dass sich die empfangenen Daten in der SQL Datenbank optimal zuordnen und auswerten lassen. Innerhalb eines Netzwerkes können mehrere AE LOG Win Device Server ihren Dienst verreichten und in die gleiche Datenbank schreiben. Standardmässig wird der Microsoft SQL Server unterstützt. Als Testversion kann der kostenfreie Microsoft SQL Server Express Version verwendet werden. SQL Server mit mySQL und Firebird SQL können optional adressiert werden.

 Die Software AE LOG Win wird wahlweise als Softwarepaket oder in Verbindung mit einem Mini LCD PC mit Touch Display für etwas raueren Industrieeinstz angeboten. Als Softwarepaket läuft sie auf einem Windows PC – bei Verwendung mit dem Mini Touch PC bietet sich die Möglichkeit die Daten auch an ungewöhnlichen Stellen zu empfangen und via Netzwerk an den SQL Server zu übermitteln, z.B. in einer Produktionsumgebung bzw. direkt von einer Maschine aus.

 Die Software steht wahlweise in deutscher oder englischer Benutzerführung zur Verfügung. Auf der Webseite wird eine kostenlose Demoversion angeboten, mit der sich die Funktionsfähigkeit erproben lässt. Auf Wusch besteht die Mölglichkeit das Softwarepaket individuell anzupassen, um auch besondere serielle Geräte oder Protokolle zu unterstützen.

 Weiterführende Links:

 Serieller Device Server: http://www.terminal-systems.de/sql-log1-de.htm

 Weitere Anwendungen: http://www.terminal-systems.de/software-bde.htm

 

BDE Betriebsdaten / MDE Maschinendaten – eigene Anwendung erstellen

Für Aufgabenstellungen Datenerfassung in der Fertigung bieten wir unsere robusten Industrieterminals TRM816 mit der Möglichkeit an, eigene BDE / MDE Anwendungen zu erstellen.

Die Aufgabenstellung hierbei ist klar und schnell umrissen: Innerhalb einer Fertigung aka: Produktion existieren eine oder mehrere Maschinen. Die Männer und Frauen an den Maschinen sollen ihre Fertigungsergebnisse zeitnah erfassen und sofort just-in-time an Verwaltung / Disposition / Auftragsplanung usw melden.
Im Prinzip ist es der alte Wunsch: Du kommst um neun Uhr, schmeisst um 10 Uhr deine Maschine an – was hast du bis 17 Uhr geschafft? Wieviele Teile zusammengebaut? Und daraus ableitend: welche Auftrag sind erledigt – welche können wir ausliefern…?

Im Fall einer perfekt organisierten Fertigung übernimmt die Maschine die Kommunikation. Sie weiß, dass sie um 10 Uhr angeschaltet wurde. Sie weiss welche und wieviel Teile sie produzierte, wie hoch Materialbedarf, Strom- / Verbrauchskosten waren. Und mit ein bisschen Nachilfe vom Menschen kann sie auch erfahren, für welchen Auftrag / Kunden sie gerade produzierte.

Kurzum: die Maschine benötigt etwas Rechnerintelligenz, um diese Daten bereitzustellen und an andere Abteilung innerhalb des Betriebes zu übermitteln. Nun ist die Maschine kein besonders gastlicher Ort für empfindlliche Computernerven. Dreck / Schmutz, Staub, Öl, Vibrationen, Flüssigkeiten, Hitze sind alles irgendwie … zumindest bei normalen Computern nicht gerne gesehen. Als Abhilfe bieten sich unsere Terminals der Serie TRM816 an. Diese können z.B. direkt an die Maschine montiert werden und sind gegenüber widrigen Umweltweinflüssen weitgehend resistent. Über verschiedene Schnittstellen und Erweiterungen lassen sich Maschinen und Anlagen anschließen, über Netzwerk eine Kommunikation mit dem Unternehmensnetzwerk herstellen – und über Tastatur kann der Mitarbeiter noch Daten eingeben, ohne gffs. seine Handschuhe ausziehen zu müsen.

Also: Die Systeme TRM816 bieten hierfür die passende Hardware. Robust, für den Einsatz an der Maschine und widriger Umgebung geeignet, handschuhbedienbar und mit diversen Schnittstellen ausgerüstet um Maschinen, Barcodeleser, RFID Transponder Reader oder das hauseigene IP Netzwerk anschzuschließen. So weit die Hardware. Jetzt zur Software. Betriebssystem ist Linux (embedded Linux) oder DOS. Wer möchte und kann, darf seine Erfassungsanwendung selbst programmieren und kann dabei auf diverse grafische Toolkits aufbauen, um seine eigene bevorzugte Benutzerführung zu realisieren. Der Nachteil der Epertenprogrammierung: Spezialfunktionen müssen aufwändig teilweise selbst erstellt oder für die embedded Linux Umgebung compiliert werden. Entsprechende Programmierkenntnisse vorausgesetzt dürfte das aber in den meisten Fällen kein Problem darstellen – erfordert aber halt den Experten und dauert seine Zeit…

Doch nicht jeder möchte unter (embedded) Linux Expertenprogrammierung leisten. Für diesen Zweck bieten wir mit dem XML CP ein umfangreiches Programmiertool, bei dem die Anwendung ohne Linuxkenntnisse einfach auf einem Windows PC erstellt (zusammen gecklickt) und zur Ausführung in das Terminal geladen wird. Hier wird es schon viel einfacher: Kein Programmierexperte notwendig, das Toolkit bietet bereits von Haus aus zahlreiche Werkzeuge und Tools, um häufige Aufgaben einer derartigen BDE Anwendung umzusetzen – und es ist alles recht flink und zeitnah umzusetzen.

Damit das vorstellbar wird – eine kurze Anweisung zum selbst nachvollziehen

–) Laden Sie sich die akt. Demoversion der PC Software TRM-CODE-GEN Win. http://terminal-systems.de/xml-cp/trm-code-gen.zip

Diese PC Software dient der Bearbeitung von XML Applikationen, die mit dem XML CP auf dem Terminal ausgeführt werden können. Speichern und entpacken Sie die Software irgendwo auf Ihrem PC. (Keine aufwändige Installation notwendig. Ergo wenn Sie es wieder rückstandsfrei entfernen wollen: einfach löschen!)

–) Starten Sie auf dem PC die Anwendung TRM-CODE-GEN.EXE, stellen Sie unter Extras – Setup die Anwendung auf Displaydarstellung TRM816 um.

Die Bildschirmdarstellung ist einfach: Rechts sehen Sie eine Simulation des TRM Displays. Im Block INPUT sehen Sie Definitionen für eine Benutzereingabe. Falls es sich um ein Auswahlmenü handelt finden Sie die möglichen Tasten und Sprunghziele im Block SPECIAL KEYS und unter SUBROUTINES BEFORE bzw. AFTER können Sie Sonderroutinen aus der Library aufrufen, die VOR oder NACH einer Eingabe abgearbeitet werden. Wenn Sie dort Edit drücken öffnet sich ein neues Fenster und Sie sehen eine Auswah möglicher Libroutinen…

–) Für die erste Berührung: Öffnen Sie dann die mitgelieferte Datei trm-code.XML.

Diese Datei ist die typ. Lieferversion im TRM = der XML Code wurde ins TRM geladen und sie wird dort ausgeführt. Sie sehen ein Benutzermenü zur Einstellung von IP / Zeit und anderen Parametern und können beliebige SPECIAL KEYS betätigen. In der PC Software kann man das simulieren: an vielen Stellen befinden sich kleine blaue Buttons mit der Aufschrift GO. Bei Betätigung dieser Buttons simulieren Sie die Anwendung quasi auf Ihrem PC, d.h. das Programm “springt” dann einen angegebenen Menüpunkt an – so als wenn Sie die entsprechende Taste auf dem TRM816 betätigt hätten.

Wechseln Sie z.B. vie Taste DOWN nach unten in das zweite Benutzermenü. Dort finden Sie z.B. einen COUNTER bei dem der interne Zähler getestet werden kann kann. Stichwort: Impulsdaten direkt aus der Maschine entnehmen. Die Subroutines im counter-loop zeigen z.B. wie der DIO verwendet wird, um Zählerdaten (aus einer Maschine oder einem S0 Impulszähler) zu übernehmen und im Display darzustellen.

Die entsprechende Dokumentation finden Sie im ZIP oder direkt hier: http://terminal-systems.de/docs/doc-xmlcp-de.pdf

An dieser Stelle verfügen Sie bereit über die notwendigen Werkzeuge, um sich mit dem Toolkit eine eigene BDE Anwendung zu erstellen. Theoretisch. Aber – Sie müssen nicht bei Nix anfangen: gegen eine geringe Schutgebühr liefert wir eine voreingestellte BDE Applikatkion, die Sie nur noch individuell anpassen / ändern müssen. (Typischerweise als ZIP bde816-2.ZIP)

–) Öffnen Sie mit der PC Software die Datei bde816-2-sql.xml. Das wäre die BDE Anwendung wie wir sie bereitstellen und die Sie mit Hilfe der PC Software TRM CODE GEN beliebig ändern und anpassen können. Sie finden auch hier ein Hautpmenü mit Start / Stop etc, verschiedene Eingabefelder und Kommunikation mit einem SQL Server, um Eingaben in eine SQL Datenbank zu schreiben. Die Doku befindet sich als PDF im ZIP.

–) Wenn Sie bereits über ein TRM816 mit der Interpretersoftware XML CP verfügen: laden Sie die erstellte XML Anwendung in das TRM816 und führen sie diese dort aus. Falls Sie noch kein Terminal Ihr Eigen nennen: mit den blauen Buttons in der PC Software (Beschriftung GO) können Sie eine Art Simulation auf dem PC nutzen. Das dürfte auf dem PC etwas hakelig sein und Sie können nur die groben Programmsprünge nachvollziehen – dürfte aber hoffentlich ausreichen, um Logik nachzuvollziehen, die der Sache zugrunde liegt.

Sie können jetzt die Anwendung wuschgemäß anpassen und umstellen. Für SQL Kommunikation, Impulsdaten von Maschinen uvam stehen in der Library zahlreiche Subroutines zur Verfügung. Was individuell fehlt kann nachträglich programmiert werden.
Die TRM816 kann man unter LInux oder DOS entsprechend programmieren (mit C/C++) – dauert je nach Anwendung einige Wochen. Alternativ kann man das XML Programmiertool verwenden, um die Awnendugn zusammen zu konfigurieren. Dauert typ. einige Tage.

Daher: Wir bieten mit dem TRM816 die Hardware für den Einsatz in Produktion und Fertigung. Mit dem XML CP bieten wir die Softwaretools, um eine individuelle Anwendung zu erstellen oder zu verändern und mit der BDE Beispielanwendung erhalten Sie ein einkktionsfähiges Muster.

Die Zutaten:

Pos 01: TRM816 System mit ADNP1520
Pos 02: TRM Software XML CP vorinstalliert auf einer Compact Flash Karte (CF Card)
Pos 03: PC Software TRM CODE GEN für Windows
Pos 04: BDE Sampleanwendung(en) mit / ohne SQL Anbindung

Weiterführende Links:

–) Website zum Programmiertool: XML CP Interpreter
Dort finden Sie ausführliche Informationen welche Aufgaben mit dem XML Konfigtool bereits gehen.

–) Support Bereich mit Download Möglichkeit PC Software TRM CODE GEN für Windows

–)Anwendungsbeschreibung: BDE Betriebsdaten / MDE Maschinendaten

HomeDir – beliebige Dokumente, Fotos und mehr in der Artikelverwaltung

Was – so finden wir – jedes Programm für Lagerverwaltung und Artikelverwaltung haben müsste: ein Artikelheimatverzeichnis! Dort wo der Artikel zu Hause ist = dort wo, sich weitere Dokumente und Fotos, Stücklisten, Baupläne, Zertifikate und was sonst noch alles zum Artikel gehört speichern lässt!

Und wie das alles mit einer Software verarbeiten? Einfach auf Mouseclick den Datei Explorer öffnen – fertig. Dann geht es mit der Mouse weiter: beim Clicken werden jeweils die zugeordenten Anwendungen gestartet. Für Fotos der Bildbetrachter, für Officedokumente das entsprechende Programm usw usf.

Die Lagerverwaltung wird damit zum Frontend – zur Datenmaske, um weitere INformationen über einen gewünschten Artikel zu erhalten. Informationen, die nicht Bestandteil einer genormten Lagererfassung sind.

Ist das denn nun Utopie? – Nein, ganz und gar nicht. Moderne Lagerprogramme haben so etwas schon. Natürlich auch unsere Lager- und Artikelverwaltung AE WWS Lite Win. Dort kann für jeden Artikel ein Heimatverzeichnis (HomeDir) spezifiziert werden und dann lass sich die o.a. Sachen realisieren.

Wer es ausprobieren möchte: kein Problem – bereits die kostenlos & umsonst Demoversino unerstützt das HomeDir Prinzip. Weitere Informationen direkt hier:

http://www.terminal-systems.de/wws-lite-win.htm

Norton Antivirus löscht Programme – unser Erfahrungsbericht

Unbenommen: Virenschutz ist wichtig! Den besten Schutz gegen Computerviren, Würmer, Trojaner und anderen Dreck kann man erreichen, wenn man seinen Computer aus dem Fenster schmeisst. Dann ist man ziemlich sicher (es sei denn er landet im Matsch, ruiniert anderer Leute Kleidung oder sonst irgendwas…).

Nicht jeder kann oder will zu solch einer Brachialmaßnahme greifen. Der eine oder andere vertraut einem Virenscanner oder – neudeutsch – einer “Viren Suite”, die den Benutzer dauerhaft und rundum schützen soll.

Das blindes Vertrauen manchmal Probleme aufwerfen kann… Nun ja, in Fall von Norton Antivirus löscht das aktive Wächterprogramm unter bestimmten Umständen unsere armen Programme – ohne dass die etwas Böses im Sinne haben.

In unserem Fall betrifft es die neueste Version von Norton Antivirus. Da gibt es so ein Ding, das nennt sich Sonar. Technik dieses Namens wurde in Kriegszeiten auf Schiffen eingesetzt, um U-Boote zu orten. Ob man es auch heute noch verwendet … da haben wir keine Ahnung. Früher fuhr man an die Stelle in der Sonar das U-Boot vermutete und warf Wasserbomben. Wenn das Sonar aber nicht richtig funktionierte, dann schipperte man eher nutzlos durchs Meer und knallte seine Wasserbomben den armen Fischen auf die Rübe…

So ungefähr verfährt Sonar mit unserem Lagerprogramm WWS-Lite.EXE. Unsere Software für eine einfache aber äusserst umfangreiche Lager- und Artikelverwaltung:

-) Auf den Rechner aus dem Internet laden klappt problemlos.

-) Starten klappt auch. Man kann (s)eine Benutzernummer eingeben.

-) Hat man es einmal gestartet und wählt eine Lagerdatei aus, kann jedoch so einiges passieren:

-) Auf unserem Rechner unter Windows 7 (Starter) 64bit: gar nichts. Das Programm funktioniert problemlos.

-) Auf einem anderen Rechner unter Windows XP Prof 32bit: Das arme unschuldige Program wird bei Auswahl einer Lagerdatei von Norton Antivirus automatisch beendet.

Und gelöscht.

Der Rechner verkündet anschliessend die frohe Botschaft, dass der Rechner nun sicher ist. (War er vorher zwar auch. Aber das wusste Sonar wohl eher nicht! Allerdings ist man jetzt um ein Programm ärmer – und fühlt sich wirklich blöde, wenn man es nicht gesichert hat.)

Schmankerl am Rande: Benennt man die Programmdatei hingegen um, z.B. von WWS-Lite2-DE.EXE in WWS-Lite2.EXE (also Entfall von -DE), läßt der Virenwächter unser Programm unbehelligt und die Anwendung funktioniert auf dem von uns getesteten 32bit XP Rechner.

Natürlich testen wir unsere Anwendungen regelmässig auch mit anderen Scannern, z.B. virustotal.com/

Wir haben mir Viren und Co nichts im Sinn und die Virentests laufen erwartungsgemäß ohne Probleme! Wie sollte es auch anders sein: unsere Anwendungen sind von uns selbst programmiert, “telefonieren” nicht nach Hause bzw. senden keine Daten über den Benutzer. (Übrigens wohl ganz im Gegensatz zu Norton: der nervte uns bereits im Test mit einer Registrierungspflicht mit Name / Vorname und verlangte die Eingabe einer Mailadresse. Und dazwischen waren die (Win XP) Netzwerklampen auch nicht selten an, ohne dass man uns verständlich mitteilte, welche Daten denn nun übertragen werden.)

Daher unsere bittere Erkenntnis: Irgendwie löscht der Norton unsere Software – was nun doch irgendwie blöde ist, da es sich um eine Fehllöschung handelt. Schaut man sich mit diesem Topic bei Google um, findet man so einige Einträge, in denen sich Benutzer beschweren, dass ihre (oftmals auch selbst erstellten) Dateien ohne Nachfrage gelöscht werden. Also schon mal die gute Nachricht: wir sind nicht allein!

Ob das Norton Verhalten auf unseren Rechnern (64bit läuft, 32bit löscht…) nun ein Bug oder Feature ist, können wir nicht beurteilen. Ob man das Löschen durch Umbenennen dauerhaft ausschalten kann, wissen wir auch nicht. Ob man durch Zahlung eines Geldbetrages Norton abhalten kann, die eigene Software zu löschen… keine Ahnung.

In jedem Fall haben wir festgestellt: a) die Norton Programmierer beherrschen den Löschbefehl, b) das Antivirenprogramm verhält sich je nach Rechner abweichend, c) auf unserem 32bit Testrechner funktonierte bereits die Umbennung, um dieses übereifrige Sonar Dingens etwas zu bremsen und d) auf unserem 64bit Rechner gab es sowieso keine Löschungen…

Doch unbestritten dürfte sein: wenn Sie sich einen Türsteher vor das Lokal stellen, der alle Gäste erschiesst, die Ihren Laden betreten möchten – dann haben Sie zwar maximale Sicherheit, aber gleichzeitig auch irgendwie die Kontrolle über Ihren Laden verloren und werden eines nicht allzu fernen Tages wohl schlichtweg pleite sein….

Dateiverschlüsselung II

Das Tool zur Dateiverschlüsselung rutscht noch einmal in den Fokus. Ein par Sachen sollten noch verbessert werden. Wg der Useability – der Bedienerfreundlichkeit.

Da ist zum einen: der moderne Mensch soll sich Unmengen an Passwörtern und Zugangscodes merken. Fängt bei der EC Karte an – und endet irgendwo im Nirwana beim PC. Jetzt noch einen Dateischlüssel merken ist natürlich möglich – kann man aber einfacher gestalten.

Gegen kleinen Aufpreis gibt es einen RFID Transponderleser mit USB Anschluß. Den einfach an den PC anschliessen. Dazu eine RFID Codekarte – und der Code wird als Verschlüsselung verwendet. Perfekt. Schon muss man nichts mehr merken – nur die RFID Codekarte aufbewahren. (So wie der Autoschlüssel halt.)

Zum Anderen: die verschlüsselten Dateien sollen u.U. woanders gespeichert werden. Zum Beispiel in der Cloud, im Internet, im Intranet. Also die Möglichkeit schaffen, die Dateien automatisch nach erfoglreicher Verschlüsselung irgendwohin zu übertragen. Mit integrierten FTP Client in der Software.

Damit wird es dann noch einfacher – und sicherer.

Der erste Text: http://www.art-events.de/weblog/?p=315

Die Webseite mit der Software: http://www.terminal-systems.de/efdf-security-de.htm

 

Tool Dateiverschlüsselung

Mein Rechner. Meine Daten. Meine Sicherheit!

Und wenn wir schon bei Sicherheit sind: wenn etwas verschlossen ist – dann darf niemand Unbefugter es sehen! Für das Schloss oben im Bild reicht ein Bolzenschneider. Gibt es im Baumarkt, kostet 20…40 Euro und dauert dann 5 Sekunden.

Klappt aber nicht mit Daten! Denn man nehme unsere Verschlüsselungssoftware EFDF-Security Win, verschlüssele eine Datei und vergesse das Passwort. Mit einfachen Worten: das war es dann! Wenn Sie jetzt nicht Kontakte zur dunkelsten Hackergemeinde und viele Jahre Zeit haben, werden sie für immer ausgesperrt sein. Den bei unserer Verschlüsselungssoftware haben wir Wert auf zwei Faktoren gelegt:

1) Einfachste Bedienung.

2) Höchste Sicherheit

Ja gut – werden Sie jetzt einwenden. Programme, um Daten und Dateien zu verschlüsseln gibt es viele. Allen voran sei sei z.B. TRUECRYPT genannt. Ein umfangreiches, überaus leistungsfähiges Toolkit, um auf dem eigenen Rechner passwordgeschützte Laufwerke anzulesen, deren Inhalt nur nach Authorisierung nutzbar ist.

Vorneweg: wir mögen Truecypt! Diese Software finden wir ganz toll. Doch nicht jeder möchte sich vielleicht gleich mit dem Riesenfunktionsumfang, mit verschlüsselten Laufwerken und Partionen herumschlagen. Der eine oder andere hat vielleicht auch mal einfache Aufgaben: einfach eine Datei verschlüsseln, deren Inhalt nicht für jedermann bestimmt sind. Das können zum Beispiel die Adressen der Kinder sein, die Passwörter für die EC Karten oder die Geschenkliste, der Dinge, die Sie Ihren Enkeln zu Weihnachten kaufen wollen.

Also haben wir kurz programmiert und uns unsere eigene Verschlüsselung gebastelt. Höchstsicherer AES / Rijndael Algorithmus, für hochgeheime Regierungsdokumente zugelassen, noch etwas Min Datei Explorer zum Anzeigen von Dateien und ein / zwei Buttons, um angeklickte Dateien zu verschlüssen – oder natürlich zu entschüsseln. Wäre ja blöde, wenn es nur in eine Richtung geht.

Herausgekommen ist EFDF-Security. Ein kleines Windows Toolkit mit einfachster Bedienung.

In der Praxis heisst das:

Schritt 1: Programm starten.

Schritt 2: Auf der Explorer Seite (LINKS!) sich in das Verzeichnis navigieren, in dem sich die zu verschlüsselnde Datei befindet.

Schritt 3: Auf der Anzeigeseite (RECHTS) die zu verschlüsselnde Datei doppelklicken – oder markieren und den Button DO! betätigen.

Das Programm fragt Sie dann nach einem Passwort unter dem die Datei verschlüssel werden soll. Einfach eingeben und OK betätigen. (Achtung: Passwort unbedingt merken!)

Anschliessend gibt es noch eine kleine Meldung TRUE (wann alles OK) oder FALSE (wenn ein Fehler auftrat) – und fertig ist.

Im Beisiel haben wir verschüsselt: die Datei ARTIKEL.TXT. Wenn die Verschlüsselung OK verlaufen ist, wurde dabei eine neue Datei erzeugt und als Kennzeichen die Endung EF1 angehängt. Der neue Dateinname lautet also ARTIKEL.TXT.EF1.

Wenn Sie jetzt diese Datei doppelklicken (oder markieren und den Button DO! verwenden) – wird die Daten wieder entschüsselt. Aus ARTIKEL.TXT.EF1 wird so wieder eine lesbare ARTIKEL.TXT.

Das Ganze war nicht besonders kompliziert. Kompliziert soll Sicherit auch nicht sein. Niemand würde seinen Sicherheitsgurt anlegen, wenn man den erst mal 5x durch eine Öse und durch zwei Laschen ziehen müsste. Einfach Datei anklicken, Passwort eingeben – fertig. Normale Dateien werden VERschlüsselt, Dateien mit Endung EF1 werden ENTschlüsselt. Das Programm entscheidet anhand der Endung automatisch, was zu tun ist.

Ein paar Schmankerl gibt es natürlich noch.

1) Man kan sich über die Buttons ZEIGE ENCRYPTED oder ZEIGE ALL die Anzeige so filtern, dass z.B. nur die verschlüsselten (encrypted) Dateien dargestellt werden. Wenig überraschend: ZEIGE ALL zeigt wieder alle.

2) Man kann auch Dateien mit der Mouse per Drag & Drop in die Anzeigenseite (RECHTS) hineinziehen. Dann entfällt das Navigieren zum gewünschten Verzeichnis.

3) Das Passwort lässt sich voreinstellen und ein einmal eingestelltes Passwort wird für alle weiteren Ver- und Entschlüsselungsvorgänge verwendet. Solange bis Sie das Programm beenden. Das verwendete Passwort wird übrigens NICHT anderswo auf Ihrem Rechner gespeichert. Wenn Sie Ihr Passwort verlieren, sind die Dateien futsch. Auch wir können Ihnen nicht helfen – wir haben keine Hintertür eingebaut, um an verschlüsselte Dateien zu kommen, ohne das Passwort zu kennen.

4) Wenn Sie das Programm gleich mit Dateiname (als Parameter) starten, können Sie gleich mit Ver- bzw. Entschlüsseln loslegen. Tipp: Verknüpfen Sie auf Ihrem PC EF1 Dateien doch gleich mit dem Programm – dann startet das Programm bei Mouseclick auf einer verschlüsselten Datei automatisch.

Tja – mehr fällt uns im Moment nicht ein. Ausser: wir benutzen die Software ganz gerne für unsere Dinge und entwickeln sie noch ständig weiter. Unter anderem weil wir die Routinen für andere Arbeiten benötigen. Und wer möchte kann das Programm gegen eine kleine Schutzgebühr erwerben. Reich werden wir damit nicht – aber unsere Kollegen freuen sich über einen kleinen Obolus als Hilfe für die Kaffeekasse.

Die Demoverson können Sie umsonst downloaden und ausprobieren. Wenn Ihnen das Programm gefällt – bitte einfach kaufen. Es kostet nicht viel – und … siehe Absatz oben.

Der Link zur Software: http://www.terminal-systems.de/efdf-security-de.htm

Hinweis: Screenshots zeigen Beispiele. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.

Industrie PC – oder Lösung?

Man muss sich der Realität stellen. Manches klappt einfach nicht. Da kommt der Herr Mustermann der Alu + Werkstoffbearbeitung Mustermann GmbH und Co KG und meint “Ich habe 42 Leute, 20 Maschinen. Meine Leute produzieren den ganzen Tag. Und ich will endlich sehen, WAS sie so produzieren und WELCHE Aufträge denn nun fertiggestellt sind...”

Da antworten wir: gibt viele Möglichkeiten.

Die ganze einfache: Hängen Sie an jede Maschine eine gelben Zettel und lassen sich die Aufträge und Produktionsmengen bestätigen. Am Tagesende oder zur Pause wird der Zettel im Büro abgegeben. Sie gucken drauf – und wissen wie der Tag in der Produktion gelaufen ist.

Die auf der Hand liegende: Kaufen Sie sich so irgendeinen Industrie PC in der Grössenordnung 500…1000 Euro, stellen sich für sechs Monate Programmierer ein und programmieren Sie sich eine Datenerfassung für Produktionsdaten an der Maschine. Jeder Mitarbeiter tippt seine Mengen ein – Sie finden die Daten auf Ihrem PC und wissen so was gelaufen ist. Kosten für Programmierer halbes Jahr: 24.000 Euro. Gibt auch billige Programmierer – aber dann sollten sie den Vertrag auf ein Jahr verlängern. Die brauchen länger.

Die etwas andere: Nehmen Sie unsere Industrieterminals mit der vorkonfigurierten Lösung für BDE & SQL. Hängen Sie die an die Maschine. Kosten auch so um die 1000 Euro – sind aber schon fertig. Einen Programmierer brauchen Sie nicht. Die Anwendung ist ready-to-run, kann aber noch individuell konfiguriert werden. Kann von jeder Person erledigt werden, die halbwegs PC fähig ist. Gibt ein Konfigtool, das so etwas macht. Und je nachdem was sie schon an IT im Hause haben – die täglichen Auftragsdaten finden Sie auf Ihrem SQL Server – oder können die Daten mit Office und Excel ansehen.

…..

Das Ende vom Lied? Sei hier nicht verraten! Entscheidet jeder Betrieb für sich. Nur so viel: Den gelben Zettel Mann gibt es wirklich. Den kriegen wir auch noch. Wenn er eingesehen hat, dass seine gelben Zettel einfach veraltet sind. Den Industrie PC mit Programmierer – da gibt es immer zwei Möglichkeiten: ein Teil der Betriebe schafft es – der andere scheitert kläglich. Meistens rufen die dann sowieso an. Spätestens in drei Jahren wenn der Programmierer schon lange anderswo arbeitet und die Software nicht mehr gepflegt werden kann. Und der dritte Fall: nun – die kaufen bei uns. Und sind rundherum versorgt. Die können sich also schnell wieder um ihre eigene Produktion kümmern. Nun ja – muss jeder wissen, was er für sich selbst bevorzugt….

(Ach ja – gibt natürlich noch eine vierte Möglichkeit. Die kaufen bei unseren Partnern. Aber das wäre jetzt eine andere Story.)

Die Lösung: Industrie Terminals mit Linux und SQL Lösung

oder

Industrie PCs zum Suchen