Kategorie:Allgemein

Stichworte vom AE Finanzteam 03.03.2022

Waren wir vor einem Monat noch unsicher, wie der Februar verlaufen wird, wissen wir es jetzt: durchwachsen! Es gab Licht. Es gab Schatten. In unserem Depots können wir ein kleines Plus vermerken. Aber das ist alles schon wieder der bekannte Schnee von gestern, seitdem Russland sich einen Bruderkrieg in der Ukraine liefert – in dem inzwischen fast die ganze Welt zumindest mit Hilfslieferungen / Aussagen und Politik involviert ist. Wenn Kanonen donnern sind zwar bekanntlich Kaufkurse – aber wohl nicht überall.

Der DAX hat erhebliche Federn lassen müssen. Wie Krieg und Explosion der Energiepreise auf wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland durschlagen, bleibt abzuwarten. Gegenwärtig sieht es nicht so gut aus, so dass wir unser Engagement in deutsche Titel zurückgefahren haben. Ein paar Short Calls auf Continental CON und Mercedes Benz Group MBG haben Geld in die Kasse gespült, waren aber auch wenig stabil, weil zumindest der Mercedes Kurs ständig zurück wollte  – nach oben. Was unschön ist wenn man Short Calls (verkauft) und auf einen fallenden Kurs hofft. Doch rechtzeitiges Schließen von Positionen hat Schwierigkeiten verhindert.

Wie wir soeben gelesen, wollen Mercedes Benz Group MBG und Daimler Trucks Exporte nach Russland einstellen. Lufthansa ist auch wenig begeistert und geht von Schwierigkeiten beim Geld verdienen aus. Wie diese und viele ähnliche Meldungen die Börsen beeinflussen, wird man sehen. In jedem Fall geht die Schaukelbörse mit dem DAX wohl weiter. Abwärts in Zeiten in denen die Dauernachrichtensendungen aus den Kriegsgebieten zerstörte ukrainische Städte zeigen, aufwärts wenn Verhandlungen und Hoffnungen auf Kriegsende anstehen. Nicht vergessen bei all diesen Zeilen sei ohnehin: Krieg heißt Tote, Verlust von Leben und Gesundheit! Es wäre wünschenswert, wenn die Menschheit zu einem geordneten Miteinander zurückkehrt und die Kriegshandlungen eher früher als später einstellt! Unsere Gedanken und Mitgefühl sind bei all denjenigen, die hiervon betroffen sind und wir wünschen ihnen, dass sie ohne Schäden an Leib und Leben bleiben!

Doch schauen wir in die USA. Dort geht es seit Tagen weitgehend aufwärts. Unsere Februar Engagements in Amazon AMZN, Nvidia NVDA waren kurz gehalten. Mit Long Calls bei Plug Power PLUG und Raytheon RTX wurde Geld verdient. Die Werte steigen zwar noch – aber wir haben unsere Positionen geschlossen. Dafür neue Positionen in INTL und AMD eröffnet. Tesla TSLA und die Fabrikbaustelle in Deutschland scheinen neue Schwierigkeiten mit dem Grundwasser zu haben. Der Chipmangel belastet die Elektronikindustrie immer noch – aber wer liefern kann, verdient gut. Amazon AMZN will rd 60 Shops in den USA schließen und den Focus verändern. Einige Werte unserer Watchlist im lfd. Aufwärtstrend:

Abbvie ABBV /
Anderson ANDE /
Chevron Power CVX /
Coca Cola KO /
Plug Power PLUG /
Ralph Lauren RL /
Raytheon RTX /
United National Gas UNG.

Etwas unschön sind auch nationale Probleme: immer mehr Sparkassen z.B. auch die Kreissparkasse Verden möchten nun Verwahrungsentgelte (ugs: Strafzinsen) auf Guthaben erheben, so Umbuchungen notwendig werden. Weg von der Sparkasse hin zu Direktbanken z.B. Renault Bank und PSA Direktbank – oder gleich zum Aktienmarkt – denn nach wie vor gilt für jeden engagierten Sparer der Satz: Strafzinsen = NoGo! Da lassen wir das Geld doch lieber an der Börse für Erträge sorgen!

In diesem Sinne – die Welt bleibt spannend. Wir bleiben dran und wir wünschen allen Anlegern, dass ihre Pläne aufgehen!

Unsere Quellen für Finanzdaten:

https://www.finanzen.net/

https://www.onvista.de/

Rechtlicher Hinweis: Die hier gemachten Aussagen stellen lediglich Ansichten unserer Teams da. Es handelt sich um private Einschätzungen. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit oder etwaige Fehler. Hier erwähnte Werte stellen keine Kaufempfehlungen da.

Verantwortlich für den Inhalt:

Hans-Jochen Walter. Pressecenter AE. Kontakt: hjw@art-events.de