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Artikelverwaltung mit internationalen Texten und Feldern

“Unsere Artikeltexte sind in deutscher Sprache. Wir haben aber auch Mitarbeiter, für die möchten wir die Texte in kyrillisch / arabisch mit anzeigen…”

Standardmäßig speichert unsere Lagerverwaltung / Artikelverwaltung AE WWS LITE Win die XML Datenbank im WESTERN EUROPEAN Windows-1252 Datenformat. Damit sind dann z.B. die deutschen Umlaute und auch andere europäische und internationale Sonderzeichen enthalten. Aber kein kyrillisch und arabisch.

Schritt 1: Speicherformat Encoding einstellen

unicodex20160715

Doch wenn gewünscht, kann der Benutzer das Speicherformat umschalten. In der Tabellenansicht, Menü EXTRAS – SETTINGS, Reiter XML wählen. Encoding UNICODE wählen.

Schritt 2: Spalten für andere Texte bereitstellen und mit Werten füllen

Im folgenden Beispiel wird im Textfeld 1 der Artikeltext in kyrillisch und in Textfeld2 und 3 in arabisch gespeichert. Ansicht in Tabellenansicht und Detailansicht:

unicode2x20160715

unicode3x20160715

Natürlich können die Mitarbeiter auch in der ihnen bevorzugten Sprache suchen: Filter auswählen und Textfeld 1 kyrillisch bzw. Textfeld 2 und 3 für arabisch als Suchbegriff definieren!

Das wählbare Encoding beim Speichern ist ab Programmversion 1.15.004 enthalten. Siehe auch AE WWS Lite VersionsInformationen im Web.

 

 

WWS Lite Lagerverwaltung: Datenkonvertierung und SQL Unterstützung

Beitrag für unsere Lager- und Artikelverwaltung AE WWS Lite Win

Neue Programmversionen unserer Lagerverwaltung AE WWS Lite (ab ca. 1.14.000) bieten SQL Support. Hierbei liegt die Datenbank auf einem SQL Server, unser Programm übernimmt Clientfunktionen und greift für jede Bestandsänderung direkt auf die entsprechende SQL Tabelle zu. Mehr dazu an anderer Stelle…

Damit SQL Integration problemlos klappt, mussten einige Feldnamen in der Datenbank angepasst werden. Unter XML spielte es z.B. keine Rolle, dass ein Feld INDEX heißt – in der SQL Welt ist das ein geschützter Begriff und muss in IDX umgewandelt werden. Für Kunden aus dem DACH Raum ist LAGERORT eine klare Angabe, internationale Kunden werden mit STORAGE_LOCATION mehr anfangen können.

Neue Programmversionen (ab Version 1.15.004) verwenden die neuen Feldnamen standardmäßig. Kunden, die eine neue Datenbank anlegen, müssen sich um nichts kümmern. Anders jedoch, Kunden, die bereits über alte XML Datenbankdateien verfügen und neue Programmversionen nutzen möchten. Diese müssen bestehende Felder konvertieren, um sie weiter zu verwenden.. Hier der Text dafür:
DATAKONVERTER1602.EXE für automatische Konvertierung alter Datenbanken

Kunden, die noch alte Datenbanken verwenden, müssen Feldnamen anpassen BEVOR sie mit neuen Programmversionen Ihre Lagerdatei öffnen. Für diese Anpassung haben wir das Programm DATAKONVERTER1602.EXE erstellt. Das Programm wird bei neuen Programmen automatisch mit in das WWS Programmverzeichnis kopiert und muss vom Benutzer dort gestartet werden.


DATAKONVERTER1602.EXE ist in den Versionen verfügbar:

0.00.000 vom 22.02.2016. Für Konvertierung alter Datenbank auf Programmversion 1.14.xxx

0.01.000 vom 01.06.2016. Für Konvertierung alter Datenbanken auf Programmversion 1.15.000 / 001 / 002 / 003

0.01.001 vom 17.06.2016. Für Konvertierung alter Datebanken auf Programmversion 1.15.004 und höher.


Bedienung

Nach dem Programmstart gewünschte XML Datenbank auswählen. Konvertierung starten. Fertig. Die Feldnamen werden autoamatisch angepasst. Die konvertierte Datenbank kann dann problemlos mit einer neuen Programmversion geöffnet werden.

Achtung: wenn mehrere Benutzer auf die Datenbank zugreifen: es müssen alle Benutzer eine identische Programmversion besitzen

Eine konvertierte Datenbank darf NICHT mit alten Programmversionen geöffnet werden.

Und wie immer gilt: Legen Sie sich VOR allen Arbeiten Sicherheitskpieen an.

Seriennummern erfassen und verwalten

Wer nur drei Schrauben besitzt, braucht es nicht. Wer jedoch bereits ein paar höherwertige Güter sein Eigen nennt oder diese gar verkauft, lernt sehr schnell, das Seriennummern auf den Waren bares Geld bedeuten.

…Wann wurde ein Produkt angeschafft?

…Wer hat es geliefert / installiert / montiert?

…Welche Besonderheiten gibt es, Fotos, REACH Gefahrendokumente?

…Wo wurde es bisher verwendet? Von wem und wann?

Und so weiter – und so fort. Die Liste lässt sich fortsetzen. Bereits ein paar eigene Maschinen im Bestand benötigen diese Informationen. Spätestens wenn eine Maschine kaputt ist und wenn sich die Frage stellt, ob es ein Garantiefall ist. Wenn man hingegen selbst Produkte verkauft, ist es ebenso elementar, den Lebensweg eines Produktes zu dokumentieren. Wann gefertigt / wann zum Kunden? Und wenn der Kunde es mit einem Defekt zurückschickt – ist das noch das Originalgerät? Oder wurden gar “Verbesserungen” daran vorgenommen?

Lösungen: Artikel- und Inventarverwaltung

Wir verwenden für diese Fälle unsere eigene Inventarverwaltung. Grundsätzlich gilt: Jeder Artikel bekommt nach Produktion / Fertigstellung oder beim Eintreffen in unserem Hause einen Barcode mit einer eindeutigen Seriennummern.

Unter eben dieser Seriennummern wird ein Stammdatensatz in unserer Artikelverwaltung angelegt. Zu den Stammdaten zählen auch fertigungstechnische oder liefertechnische Besonderheiten, die erfasst werden. Mit der Warengruppe liefern wir Unterscheidung, ob es ein verkaufbares Handelsprodukt oder eine selbst genutzte Maschine oder Inventar ist, z,B der hochwertige TFT Fernseher für unseren Besucherraum.

Inventar: Lagerort ist wichtig

Bei selbst genutzten Produkten und Inventar ist fortan der Lagerort von Bedeutung. Hiermit wird festgelegt, wo sich ein Produkt befindet. Mittels der Funktion UMLAGERUNG wird erfasst, wenn sich ein Einsatzort ändert z.B. wenn der Fernseher den Besucherraum verlässt und im Versand aufgestellt wird, weil die dortigen Mitarbeiter die Fussball EM schauen möchten! Die Umlagerung zeichnet Lagerort Alt / Neu, Mitarbeiter und Datum- / Zeitstempel auf.

Wird zukünftig die Artikelnummern des Fernsehers eingegeben, ist auf einen Blick ersichtlich, wann / wer den Fernseher in de Versand “umgelagert” hat. Und warum das Ding eben nicht mehr im Besucherraum steht.

Ebenso lässt sich für den Besucherraum das Inventar ermitteln, das sich dort aufhalten SOLL: Einfach alle Artikel anzeigen, die als Lagerort Besucherraum haben – und dann eine Inventur durchführen. So ist schnell erkennbar, ob sich am Inventar zu schaffen gemacht hat, z.B. weil 12 Ledersessel zum Stückpreis von 989 EUR im Besucherraum sein müssten – bei der Überprüfung aber nur noch 8 vorgefunden werden. (Was ehrlicherweise gerade bei einer Außenprüfung vom Finanzamt irgendwie erklärungsbedürftes Gestammel hervorrufen kann…)

Kundenprodukte: wenn geliefert…

Etwas anderes sind Seriennummern auf Produkte, die wir als Handelswaren an Kunden liefern. Diese werden als ABGANG gebucht und verschwinden so aus unserem Bestand. Zusammen mit Abgang werden Lieferdaten wie Kundeninformationen, Lieferschein / Rechnungsnummer und natürlich Bearbeiter / Datum / Zeit erfasst.

Sollte sich das Produkt eines Tages wieder in unser Haus verirren, wird es als ZUGANG erfasst. Alle Lieferdaten von früher stehen dann auf einen Schlag wieder zur Verfügung, d.h. alle Besonderheiten, Produktionswerte und Co.

Die Software: Unsere Lager- und Artikelverwaltung AE WWS Lite WIN

Einfachste Bedienung, ganze viele diverse Freifelder, die man individuell nutzen kann, Produktbilder, Heimatverzeichnis für REACH Dokumente u.a. und wahlweise mit Datenbank als XML Datei oder für SQL Datenbankserver. Natürlich auch mit Datenschnittstelle EXTERNE DATEN für Datenaustausch mit mobilen Handheld Scanner / mobile Datenerfassung mit Barcode…

http://www.terminal-systems.de/wws-lite-win.htm

Wer will: einen kostenlos & umsonst Download gibt es direkt auf der Webseite. Einfach downloaden, installieren und selbst ausprobieren. So lässt sich innerhalb weniger Minuten festellten, ob das Produkte Ihren Vorstellungen entspricht…

Barcodes Drucken – Einfach gemacht

 

Eigene Barcode Etiketten erstellen – direkt aus der Lagerverwaltung heraus…

So einfach geht es! Sie brauchen:

  1. Einen ZEBRA (c) kompatiblen Barcode / Etikettendrucker
  2. Passende Etiketten
  3. Unsere Lagerverwaltung AE WWS LITE WIN mit dem Modul BARCODE PRINTING

Den Drucker installieren. Für die Etiketten gibt es eine Template Datei (Vorlagen Datei). Hier wird festgelegt, an welcher Stelle der Barcode auf dem Etikett erscheinen soll, welche Art von Barcode und ob noch evtl weitere Felder gedruckt werden (z.B. Lagerort, Preis, MHD..).

Drucker und Vorlagendatei werden einmalig eingerichtet. Der Ausdruck von Barcode Etiketten erfolgt dann zukünftig direkt aus Programm heraus.

Hier gibt es ein YouTube Tutorial:

 

Und falls Sie lieber Lesen – hier das Script für das Video:

Barcodes Drucken – Einfach gemacht weiterlesen