Monat: März 2022

Stichworte vom AE Finanzteam 23.03.2022

Die Aktie des Laserspezialisten LPKF bricht nach schlechten Ergebniszahlen 2021 ein. Für das Unternehmen aus Garbsen bei Hannover geht es dann an der Börse erst einmal abwärts. Allerdings kennen niemanden, der in diesem engen Markt investiert ist. Also bleibt es wohl eine Randnotiz – und das Ausbleiben einer Dividende auf eine enge Zielgruppe begrenzt.

DAX seitwärts. Ukraine Krieg überschattet alles. Und weder im Krieg noch in den Friedensverhandlungen geht es voran. Da fehlen dem Markt Impulse und Käufer.

Mit Allianz ALV hatten sich einige Teammitglieder kurzfristig verspekuliert. Nach dem Kurseinbruch vom 07. März ging man von einem weiteren Verfall aus – dann jedoch kam die Meldung einer starken Dividendenzahlung im Mai, so dass schnell die Seiten gewechselt wurden. Jetzt sind Short Puts verkauft, Strike so 200…210. Laufzeit: eilt nicht. Bis in den Mai hinein. Dann dürfte sich auch der Nebel um das Kriegsgetöse gelichtet haben.

Überhaupt ist die Sache mit dem Ukraine Krieg so ein Dauerbrenner. Die US amerikanischen Börsenwerte sind in der letzten Woche stark gekommen. Der deutsche Aktienmarkt hängt eher so herum. Das ständige Auf und Ab bei der politischen Diskussion um mögliche Entlastungen der Bürger bei Energiepreisen, eben die Energiepreise höchstselbst und damit verbunden die galoppierende Inflation lassen inländische Freude trüb erscheinen. Hier gilt wohl der Satz: Ein Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Wenn der Bürger das für Tanken oder Heizen macht – dann fehlt eben dieser Euro für Konsum, Reisen und Freizeitaktivitäten. Da ist wohl davon auszugehen, dass  hiesige Aktien in diesen Bereichen eine etwas unschönere Zukunft vor sich haben.

Doch von ca 15 bis 21 Uhr gibt es für unsere Kollegen ja den US Markt. Diejenigen, die im Dezember in Chevron CVX investiert haben, kriegen ihr Grinsen kaum noch aus dem Gesicht. Stellt sich nur die Frage, wie lange das noch so läuft. Die beste Diversifizierung erreichen einige von uns momentan mit dem Verkauf von Short Puts auf ETF – da wären zu nennen SPY auf den S&P500 oder etwas  dünner aufgestellt der QQQ Trust auf den NASDAQ. Trotz allem bleiben wir vorsichtig und versuchen Kurzläufer mitzunehmen. Lieber am Ende einer Woche die Positionen glatt stellen – denn wie meistens in Kriegszeiten: es sind Überraschungen möglich. Und die müssen nicht immer gut sein!

 

Rechtlicher Hinweis: Die hier gemachten Aussagen stellen lediglich Ansichten unserer Teams da. Es handelt sich um private Einschätzungen. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit oder etwaige Fehler. Hier erwähnte Werte stellen keine Kaufempfehlungen da.

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Marie. Kontakt: m.weber@terminal-systems.de

 

Deutsche Bank SMS Gebühren

Als Kunde der Deutschen Bank (Symbol DBK) ist man sicherlich gut aufgehoben. Doch der eine oder andere ist manchmal doch unglücklich. So wollen wir heute über unseren Kollegen berichten, der Anfang der 2000er Jahre über Max Blue zu deren Kunde wurde. Max Blue war der Versuch der DB einen Online Banker zu etablieren. Allerdings wurde das dann irgendwann in die Deutsche Bank integriert. So kam es auch, dass unser Kollege jetzt quasi über ein Deutsche Bank Konto verfügt, ohne dass er jemals eine Filiale von innen gesehen hat. Im Prinzip wäre das nicht schlimm. Allerdings störte es ihn, dass man sich bei der DB eines Tages weigerte, sein Aktien Depot an Consors zu übertragen – mit dem Argument dass eine einmal, vor Jahren bei Max Blue hinterlegte, Unterschrift nicht mehr identisch wäre und er solle sich sich doch zum Beweis seiner Echtheit (s)eine Filiale der Deutschen Bank aufsuchen – die natürlich nun  aufgrund von Filialschließungen nicht um die Ecke residieren.

So ist er mit seinem Depot Deutsche Bank Kunde geblieben.

Wenn es manchmal – warum auch immer  – Probleme mit dem Online Login oder beim Banking über deren hauseigenes Verfahren der Photo Tan gibt: Den alternativen Login bzw. das Banking via SMS lässt sich die Deutsche Bank bezahlen: mit 36 Cent SMS Gebühren! Für einen Vorgang, der bei vielen Banken kostenfrei ist, z.B. Fidor Bank / DKB Bank, Consors u.a.

So bezahlt er also schon mal SMS mit 36 Cent. Für was genau / welchen Vorgang genau die angefallen sind, lässt sich anhand des Kontoauszuges nicht nachprüfen. Verbraucherschützer empfehlen übrigens max 10 Cent / SMS. Text siehe hier:

https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article167003545/Richter-schraenken-Gebuehrenwucher-der-Banken-ein.html

 

Kommunikation wird nicht einfacher

Losgelöst von der SMS Geschichte – die DB macht es sich einfach mit ihren Kunden. Bestimmte Briefe werden nicht mehr per Post versendet, sondern nur noch im Online Archiv bereitgestellt. Die darf unser Kollege sich dann selbst aus dem Online Archiv abholen.

 

Für die DB mag das alles bequem und gut sein.  Der Zeitaufwand für Login / Download und evtl Ausdruck (wenn das Finanzamt es sehen möchte) fallen beim Kunden an. Nicht mehr beim Anbieter. Unser Kollege empfindet das als unschön. Wir sind der Meinung: Es war schon immer etwas teurer bei der manchen Unternehmen Kunde zu sein. Das ist dann wie zu der Zeit, als wir eines Tages mit einem (geliehenen) Premium Auto bei einem Hundesitter / Dienstleister vorfuhren: Rabatte und Kostenersparnis gab es nicht! Nur noch Listenpreis + X…


Rechtlicher Hinweis: Die hier gemachten Aussagen stellen lediglich Ansichten unserer Teams da. Es handelt sich um private Einschätzungen. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit oder etwaige Fehler. Hier erwähnte Werte stellen keine Kaufempfehlungen da.

 

Stichworte vom AE Finanzteam 03.03.2022

Waren wir vor einem Monat noch unsicher, wie der Februar verlaufen wird, wissen wir es jetzt: durchwachsen! Es gab Licht. Es gab Schatten. In unserem Depots können wir ein kleines Plus vermerken. Aber das ist alles schon wieder der bekannte Schnee von gestern, seitdem Russland sich einen Bruderkrieg in der Ukraine liefert – in dem inzwischen fast die ganze Welt zumindest mit Hilfslieferungen / Aussagen und Politik involviert ist. Wenn Kanonen donnern sind zwar bekanntlich Kaufkurse – aber wohl nicht überall.

Der DAX hat erhebliche Federn lassen müssen. Wie Krieg und Explosion der Energiepreise auf wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland durschlagen, bleibt abzuwarten. Gegenwärtig sieht es nicht so gut aus, so dass wir unser Engagement in deutsche Titel zurückgefahren haben. Ein paar Short Calls auf Continental CON und Mercedes Benz Group MBG haben Geld in die Kasse gespült, waren aber auch wenig stabil, weil zumindest der Mercedes Kurs ständig zurück wollte  – nach oben. Was unschön ist wenn man Short Calls (verkauft) und auf einen fallenden Kurs hofft. Doch rechtzeitiges Schließen von Positionen hat Schwierigkeiten verhindert.

Wie wir soeben gelesen, wollen Mercedes Benz Group MBG und Daimler Trucks Exporte nach Russland einstellen. Lufthansa ist auch wenig begeistert und geht von Schwierigkeiten beim Geld verdienen aus. Wie diese und viele ähnliche Meldungen die Börsen beeinflussen, wird man sehen. In jedem Fall geht die Schaukelbörse mit dem DAX wohl weiter. Abwärts in Zeiten in denen die Dauernachrichtensendungen aus den Kriegsgebieten zerstörte ukrainische Städte zeigen, aufwärts wenn Verhandlungen und Hoffnungen auf Kriegsende anstehen. Nicht vergessen bei all diesen Zeilen sei ohnehin: Krieg heißt Tote, Verlust von Leben und Gesundheit! Es wäre wünschenswert, wenn die Menschheit zu einem geordneten Miteinander zurückkehrt und die Kriegshandlungen eher früher als später einstellt! Unsere Gedanken und Mitgefühl sind bei all denjenigen, die hiervon betroffen sind und wir wünschen ihnen, dass sie ohne Schäden an Leib und Leben bleiben!

Doch schauen wir in die USA. Dort geht es seit Tagen weitgehend aufwärts. Unsere Februar Engagements in Amazon AMZN, Nvidia NVDA waren kurz gehalten. Mit Long Calls bei Plug Power PLUG und Raytheon RTX wurde Geld verdient. Die Werte steigen zwar noch – aber wir haben unsere Positionen geschlossen. Dafür neue Positionen in INTL und AMD eröffnet. Tesla TSLA und die Fabrikbaustelle in Deutschland scheinen neue Schwierigkeiten mit dem Grundwasser zu haben. Der Chipmangel belastet die Elektronikindustrie immer noch – aber wer liefern kann, verdient gut. Amazon AMZN will rd 60 Shops in den USA schließen und den Focus verändern. Einige Werte unserer Watchlist im lfd. Aufwärtstrend:

Abbvie ABBV /
Anderson ANDE /
Chevron Power CVX /
Coca Cola KO /
Plug Power PLUG /
Ralph Lauren RL /
Raytheon RTX /
United National Gas UNG.

Etwas unschön sind auch nationale Probleme: immer mehr Sparkassen z.B. auch die Kreissparkasse Verden möchten nun Verwahrungsentgelte (ugs: Strafzinsen) auf Guthaben erheben, so Umbuchungen notwendig werden. Weg von der Sparkasse hin zu Direktbanken z.B. Renault Bank und PSA Direktbank – oder gleich zum Aktienmarkt – denn nach wie vor gilt für jeden engagierten Sparer der Satz: Strafzinsen = NoGo! Da lassen wir das Geld doch lieber an der Börse für Erträge sorgen!

In diesem Sinne – die Welt bleibt spannend. Wir bleiben dran und wir wünschen allen Anlegern, dass ihre Pläne aufgehen!

Unsere Quellen für Finanzdaten:

https://www.finanzen.net/

https://www.onvista.de/

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Hans-Jochen Walter. Pressecenter AE. Kontakt: hjw@art-events.de