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Oh je - wie haben Sie sich denn
hierhin verirrt? Das Ganze ist mehr ein Gag. Wir wollten mal mit einem kleinen
Programm herausfinden, wie sich ein Pressluftvorrat verhält, wenn man den
Flascheninhalt hin- und hertauscht. Das ist mehr eine Software für die
Taucher unter Ihnen. Und dabei auch nur für diejenigen Taucher, die mit
mehrere Tauchflaschen (DTG Drucklufttauchgeräte) ihr eigen nennen oder über
eine Speicherflasche - aber über keinen Kompressor verfügen.Die Ausgangslange dürfte dann bekannt sein. Variante 1: Sie haben zwei Tauchflaschen (DTG Drucklufttauchgeräte) unterschiedlicher Grösse und unterschiedlichem Restdruck. Sie können jetzt entscheiden, ob Sie beide Flaschen neu befüllen - oder ob Sie versuchen, durch geschicktes Überströmen zumindest die Flaschenfüllung für einen weiteren Tauchgang zu erhalten. Variante 2: Mangels Kompressor haben Sie sich eine Speicherflasche mit grösserem Volumen angeschafft und wollen Ihre täglichen Tauchflaschen aus der Speicherflasche befüllen. Auch hierfür wäre Überströmen die geeignete Lösung. Pressluft ist kein Wasser - und kann nicht von einer Flasche in die andere "gegossen" werden. Um den Inhalt der Flaschen miteinander zu verbinden, müssen Sie einen Überströmschlauch verwenden. Wichtig: Tauchflaschen stehen unter hohem Druck! Bitte nicht selber bauen, sondern einen für hohen Druck zugelassenen Überströmschlauch im Fachhandel besorgen. Kosten ca. 50-100 Euro. Beim Überströmen werden beide Flaschen die Druckdifferenz ausgleichen. Die vollere Flasche wird gepresste Luft an die leere abgeben - beide sind am Ende mit dem gleichen Druckwert gefüllt. Wenn Sie zwei gleich grosse Flaschen verwenden, können Sie das auch in Pisazeiten im Kopf ausrechnen. Beispiel: Zwei Flaschen, beide 10 Liter, Restdruck Flasche 1 = 100bar, Flasche 2 = 200bar. Nach dem Überströmen haben beide Flaschen einen Druck von 150bar und es steht ein Luftvolumen von 10Liter * 150bar = 1500 Liter zur Verfügung. Ehrlicherweise macht das eigentlich wenig Sinn. Es sei denn, Sie stehen darauf zwei halbvolle Flaschen zu besitzen. Spannender wird die Sache, wenn die Flaschen unterschiedlich gross sind. Wenn Sie diesen Zustand berücksichtigen, können Sie sich auch eine grosse Flasche als sogenannte "Speicherflasche" oder "Spenderflasche" hinstellen. Um das Ergebnis Ihrer Überström- Spenderaktion vorab zu berechnen, haben wir dieses kleine Tool entworfen.
Ein Beispiel für eine Berechnung sehen Sie nachfolgend, so dass wir hier nicht weiter erklären müssen. Grossartige Menüs haben wir uns geschenkt. Eigentlich wäre das - wenn überhaupt - wohl mehr eine Aufgabe für einen programmierbaren Taschenrechner. Hier nur in kurzen Worten: Schritt 1: Flasche 1 / Speicherflasche die Flaschengrösse (in Liter) und den Restdruck (in bar) angeben. Schritt 2: Flasche 2 / Empfängerflasche / DTG die Flaschengrösse und ebenfalls den aktuellen Restdruck angeben. Schritt 3: Überströmen drücken. Das Ergebnis (jeweils in Bar und in Lufvolumen / Liter wird für die Speicherflasche und DTG angezeigt. Im unteren Teil der Anzeige erhalten Sie eine kleine Historie. Damit kann man seine Berechnungen verfolgen. (Manchmal ganz sinnvoll, wenn man Simulationen anstellt.) Kleine Features: Das rote X löscht die Werte. Das grüne ! übernimmt den ermittelten Restdruck (in bar) als Ausgangswert für neue Berechnungen. Mehr Features gibt es nicht. auf eine Hilfedatei haben wir verzichtet.
Noch ein Hinweis: es handelt sich um ein DOT.Net Programm für WIN32. Damit Sie es unter Windows ausführen können, muss das DOT.NET Framework auf Ihrem Rechner instaliert sein. Das Programm ist kostenlos und umsonst. Wir übernehmen aber keine Gewähr für die richtige Funktion, für etwaige Schäden etc. Kurzum: Sie nutzen das Teil auf eigene Gefahr und wenn Sie mit Pressluftflaschen hantieren, sollten Sie auch schon wissen, was Sie tun... Downloads
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24.11.2006 Text. Hans-J. Walter / AE Weitere Dokumente befinden sich auf der Hauptseite für IT-BEITRÄGE nachsehen |
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